Als Habakkuk die Ungerechtigkeit um sich herum sah, rang er mit Gottes scheinbarem Schweigen. Doch als er seinen Blick auf Gottes Wesen, seine souveräne Herrschaft und seine Treue richtete, wichen seine Angst und seine Frustration dem Vertrauen und der Anbetung.
Bevor du beginnst
Bitte den Herrn um ein neues Staunen, wenn du sein Wort liest. Bete um Verständnis und um ein offenes, demütiges und gehorsames Herz, um das aufnehmen zu können, was er dir sagen möchte.
Lies
Fasse zusammen
Schreibe ein, zwei Sätze über das Gelesene. Dies kann eine Zusammenfassung, eine Beobachtung oder etwas sein, was dir besonders aufgefallen ist.
Denke darüber nach
Nimm dir einen Moment Zeit und denke darüber nach, wie du reagierst, wenn dir das Leben verwirrend oder ungerecht erscheint. Bitte Gott, dir dabei zu helfen, deine Befürchtungen, deinen Frust und deine Fragen im Gebet an ihn zu richten und ihm und seiner Treue zu vertrauen, statt Sorgen oder Zorn Raum zu geben.
Wenn wir beten, verändert Gott unser Herz. So kann aus einem Gebet um Heilung ein Gebet um Kraft zum Durchhalten werden. Aus einem Gebet um Vergebung kann ein Gebet der Buße werden. Aus einem Gebet um Erleichterung kann ein Gebet der Hingabe werden. Gott öffnet uns liebevoll die Augen dafür, dass das, worum wir bitten, manchmal nur der schnellere und leichtere Weg wäre, während er in uns etwas viel Tieferes bewirken möchte. —Nancy DeMoss Wolgemuth1
Handle danach
Schreibe ein kurzes Gebet basierend auf deiner heutigen Lesung. Dies kann ein Lob oder einen Dank enthalten, ein persönliches Bekenntnis, ein Zustimmen zur Wahrheit oder eine Bitte für dich selbst oder jemand anderen.
1Nancy DeMoss Wolgemuth in Daily Reflections - nicht auf Deutsch erhältlich.
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