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True Woman – Erklärung

Ein persönliches und gemeinschaftliches Bekenntnis unseres Glaubens, unserer Hingabe und unserer von Gebet getragenen Absicht:
Möge Jesus Christus erhöht und die Herrlichkeit Gottes und seine erlösende Liebe auf der ganzen Welt sichtbar werden.

„Und wer weiß, ob du nicht gerade wegen einer Zeit wie dieser zum Königtum gekommen bist?“
Esther 4,14

Wir glauben, dass Gott der souveräne HERR des Universums und Schöpfer allen Lebens ist. Die ganze Schöpfung existiert, um ihn zu erfreuen und ihm Ehre zu bringen.11. Kor. 8,6; Kol. 1,16; Offb. 4,11

Wir glauben, dass die Erschaffung des Menschen als Mann und Frau ein absichtsvoller und großartiger Teil des weisen Planes Gottes war. Mann und Frau sind dazu bestimmt, das Bild Gottes auf sich ergänzende und unterschiedliche Weise widerzuspiegeln.21. Mo. 1,26-27; 2,18; 1. Kor. 11,8

Wir glauben, dass die Sünde jeden Menschen von Gott getrennt hat. Sie hat uns unfähig gemacht, das Bild Gottes so widerzuspiegeln, wie er es ursprünglich für uns vorgesehen hat. Unsere einzige Hoffnung auf Wiederherstellung und Errettung besteht darin, über unsere Sünde Buße zu tun und auf Jesus Christus zu vertrauen, der ein sündloses Leben führte, an unserer Stelle starb und von den Toten auferweckt wurde.31. Mo. 3,1-7.15-16; Mk. 1,15; 1. Kor. 15,1-4

Wir erkennen, dass wir in einer Kultur leben, die Gottes Recht auf Herrschaft nicht anerkennt und die Bibel als Richtschnur für das Leben nicht akzeptiert. So erlebt unsere Gesellschaft die Folgen der Abkehr von Gottes Plan für Mann und Frau.4Spr. 14,12; Jer. 17,9; Röm. 3,18; 8,6-7; 2. Tim. 3,16

Wir glauben, dass Jesus diese sündige Welt erlöst und alles neu macht. Seine Nachfolger sind dazu berufen, an seinen Erlösungsabsichten teilzuhaben, indem sie – von Gott befähigt – danach streben, jeden Aspekt menschlichen Lebens zu verändern, den die Sünde beschädigt und zerstört hat.5Eph. 4,22-24; Kol. 3,12-14; Tit. 2,14

Mit diesem Ziel vor Augen bekräftigen wir:

Als christliche Frauen sehnen wir uns danach, Gott zu ehren. Deshalb möchten wir – entgegen dem Zeitgeist – so leben, dass die Welt etwas von der Schönheit Jesu und des Evangeliums in uns sehen kann.

Die Bibel ist Gottes verbindliches Mittel, uns seine Wege zu lehren. Sie offenbart sein heiliges Design für unsere Weiblichkeit, unser Wesen, unsere Prioritäten, unsere unterschiedlichen Rollen, Verantwortlichkeiten und Beziehungen.6Jos. 1,8; 2. Tim. 3,16; 2. Petr. 1,20-21; 3,15-16

Wir verherrlichen Gott und erfahren seinen Segen, wenn wir freudig seine Schöpfungsordnung und Aufgabenstellung für unser Leben annehmen.71. Tim. 2,9; Tit. 2,3-5; 1. Petr. 3,3-6

Als erlöste Sünder können wir die Schönheit biblischen Frauseins nicht ohne das heiligende Werk des Evangeliums und die Kraft des in uns wohnenden Heiligen Geistes ausleben.8Joh. 15,1-5; 1. Kor. 15,10; Eph. 2,8-10; Phil. 2,12-13

Mann und Frau sind beide nach dem Bild Gottes geschaffen. Sie sind gleich in Wert und Würde, haben jedoch unterschiedliche Rollen und Aufgaben in ihrem Zuhause und in der Gemeinde.91. Mo. 1,26-28; 2,18; Gal. 3,26-28; Eph. 5,22-33

Wir sind als Frauen dazu berufen, Männer zu bestärken und zu ermutigen, die Gottes Vorstellung für ihre Rolle als Mann verwirklichen wollen. Wir sind dazu aufgefordert, von Gott eingesetzte männliche Leiterschaft in unserem Zuhause und in der Gemeinde zu ehren und zu unterstützen.10Mk. 9,35; 10,42-45; 1. Mo. 2,18; 1. Petr. 5,1-4; 1. Kor. 14,34; 1. Tim. 2,12 – 3,7

Die Ehe, wie Gott sie geschaffen hat, ist ein heiliger, verbindlicher und lebenslanger Bund zwischen einem Mann und einer Frau.111. Mo. 2,24; Mk. 10,7-9

Wenn wir männlicher Leiterschaft in unserem Zuhause und in der Gemeinde demütig und angemessen begegnen, beweisen wir eine edle Haltung der Unterordnung. Sie ehrt Gottes Wort und spiegelt den Gehorsam Jesu Christi gegenüber dem Willen seines Vaters wider.12Eph. 5,22-33; 1. Kor. 11,3

Das egoistische Bestehen auf persönlichen Rechten steht im Gegensatz zur Gesinnung Christi, der sich selbst erniedrigte, die Gestalt eines Dieners annahm und sein Leben für uns hingab.13Lk. 13,30; Joh. 15,13; Eph. 4,32; Phil. 2,5-8

Menschliches Leben ist kostbar in Gottes Augen und muss von der Empfängnis bis zu dem vor Gott rechtmäßigen Tod wertgeachtet und beschützt werden.14Ps. 139,13-16

Kinder sind ein Segen Gottes. Frauen sind auf einzigartige Weise dazu befähigt, Kinder zur Welt zu bringen und menschliches Leben zu fördern und zu pflegen, unabhängig davon, ob es sich um leibliche, aufgenommene oder andere Kinder in ihrem Umfeld handelt.151. Mo. 1,28; 9,1; Ps. 127; Tit. 2,4-5

Gottes Plan für Geschlechtlichkeit ist umfassender als die Ehe. Alle Frauen, ob verheiratet oder alleinstehend, sollen ihre Weiblichkeit durch eine für sie charakteristische Zurückhaltung, einfühlsames Reagieren und Sanftmut in ihren verschiedenen Beziehungen ausleben.161. Kor. 11,2-16; 1. Tim. 2,9-13

Christus hat für uns gelitten, um uns zu Gott zu führen. Manchmal sind auch Gläubige dazu berufen, um seinetwillen und um des Evangeliums willen Verluste zu erleiden. Dabei schauen sie mehr auf die himmlische Belohnung als auf irdische Annehmlichkeiten oder Gewinn.17Mt. 5,10-12; 2. Kor. 4,17; 1. Petr. 2,21-23; 3,14-17; 4,14; Jak. 1,12

Reife christliche Frauen haben die Verantwortung, ein Vermächtnis des Glaubens zu hinterlassen. Sie tun dies, indem sie jüngere Frauen im Wort und in den Wegen des Herrn unterrichten und für die nächste Generation Vorbilder biblischer, fruchtbringender Weiblichkeit sind.18Tit. 2,3-5

Im Glauben an das zuvor Aufgeführte, erklären wir unseren Wunsch und unsere Absicht, Frauen nach dem Herzen Gottes zu sein. Wir verpflichten uns, seiner Berufung und seinen Absichten für unser Leben zu entsprechen. Durch seine Gnade und in demütiger Abhängigkeit von seiner Kraft wollen wir:

  1. … danach streben, den Herrn, unseren Gott, mit unserem ganzen Herzen, unserer ganzen Seele, unserem ganzen Denken und mit unserer ganzen Kraft zu lieben!195. Mo. 6,4-5; Mk. 12,29-30
  2. … Christus als unserem Herrn gerne die Herrschaft über unser Leben überlassen und „Ja, Herr“ zu Gottes Wort und seinem Willen sagen.20Ps. 25,4-5; Röm. 6,11-13. Röm. 6,16-18; Eph. 5,15-17
  3. … Frauen des Wortes sein, die danach streben, in der Kenntnis der Schrift zu wachsen und in jedem Lebensbereich gemäß der gesunden Lehre zu leben.21Apg. 17,11; 1. Petr. 1,15; 2. Petr. 3,17-18; Tit. 2,1.3-5.7
  4. … unsere Gemeinschaft und Verbundenheit mit Gott durch Gebet pflegen – mit Lob, Danksagung, Schuldbekenntnis, Fürbitte und Flehen.22Ps. 5,2; Phil. 4,6; 1. Tim. 2,1-2
  5. … unsere einzigartige Bestimmung und Berufung als Frau mit Demut, Dankbarkeit, Glauben und Freude annehmen und ausleben.23Spr. 31,10-31; Eph. 5,22-24; Eph. 5,33b; Kol. 3,18
  6. … danach streben, Gott zu verherrlichen, indem wir Tugenden wie Reinheit, Sittsamkeit, Unterordnung, Sanftmut und Liebe entwickeln.24Röm. 12,9-21; 1. Petr. 3,1-6; 1. Tim. 2,9-14
  7. … Männern und Frauen gleichermaßen – als im Bilde Gottes geschaffen – angemessenen Respekt erweisen, indem wir sie höher achten als uns selbst, danach streben, sie aufzubauen und Bitterkeit, Zorn und schlechtes Reden ablegen.25Eph. 4,29-32; Jak. 3,7-10; Jak. 4,11; Phil. 2,1-4
  8. … in unserer örtlichen Gemeinde fest eingebunden sein. Dabei ordnen wir uns unseren geistlichen Leitern unter, wachsen im Kontext unserer Glaubensgemeinschaft und setzen die Gaben ein, die wir von Gott zum Dienst an anderen bekommen haben. So wird der Leib Christi aufgebaut, und Gottes Erlösungsabsichten in dieser Welt werden erfüllt.26Röm. 12,6-8; 14,19; Eph. 4,15.29; Hebr. 13,17
  9. … danach streben, ein Zuhause zu schaffen, das die Liebe, Gnade, Schönheit und Ordnung Gottes bezeugt. Ein Zuhause, in dem eine lebensbejahende Atmosphäre herrscht und christliche Gastfreundschaft ausgeübt wird.27Spr. 31,10-31; 1. Tim. 5,10; 1. Joh. 3,17-18
  10. … die Heiligkeit, Reinheit und Beständigkeit des Ehebundes ehren. Das gilt sowohl für unsere eigene Ehe als auch für die Ehe anderer.28Mt. 5,27-28; Mk. 10,5-9; 1. Kor. 6,15-20; Hebr. 13,4
  11. … Kinder als Segen vom Herrn annehmen. Wir wollen sie dazu anleiten, Christus zu lieben und ihm nachzufolgen und sie ermutigen, ihr Leben seinem Evangelium und seinem Reich zu widmen.29Ps. 127,3; Spr. 4,1-23; 22,6
  12. … den Auftrag von Titus 2 umsetzen. Als ältere Frauen tun wir dies, indem wir Gottesfurcht vorleben und jüngere Frauen anleiten, in jeder Hinsicht so zu leben, wie es Gott gefällt. Als jüngere Frauen tun wir dies, indem wir ihre Unterweisung sanftmütig und demütig annehmen. Unser Ziel ist es, reife Frauen Gottes zu werden, die wiederum die nächste Generation anleiten.30Tit. 2,3-5
  13. … nach Gelegenheiten suchen, Menschen, die nicht an Jesus glauben, das Evangelium weiterzugeben.31Mt. 28,19-20; Kol. 4,3-6
  14. … Gottes Herz für Waisen, Witwen und andere, die verletzlich, ausgegrenzt oder unterdrückt sind, widerspiegeln. Das tun wir, indem wir ihnen freundlich begegnen, uns im Namen Jesu ihrer Nöte annehmen und Gerechtigkeit für alle Menschen – als Ebenbilder Gottes – fördern.32Mt. 25,36; Lk. 10,25-37; Jak. 1,27; 1. Tim. 6, 17-19
  15. … für eine Bewegung der Erweckung und Reformation unter Gottes Volk beten, mit dem Ziel der Ausbreitung des Reiches und des Evangeliums Jesu Christi unter allen Nationen.332. Chr. 7,14; Ps. 51,1-10; 85,7; 2. Petr. 3,9

Fußnoten

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