Marie Falk: Wenn die Stürme des Lebens toben – hast du dich da schon einmal gefragt, ob es Gott überhaupt kümmert, ob es ihn überhaupt interessiert, dass du leidest? Genau wie die Jünger Jesu im sinkenden Boot kommen auch wir manchmal ins Zweifeln. Hier ist Mary Kassian.
Mary Kassian: Wir glauben vielleicht, dass Gott groß genug ist, aber wir bezweifeln, ob er ausreichend Interesse an uns hat, ob er uns genug liebt, um uns zu helfen. „Klar, er interessiert sich für den Pastor oder die Missionare oder unsere Freunde von nebenan, aber hat er auch wirklich Interesse an mir?“, das fragen wir uns dann.
Marie: Herzlich willkommen bei Belebe unsere Herzen. Schön, dass du wieder eingeschaltet hast!
Wir alle kennen Situationen und Momente, in denen alles aus dem Ruder zu laufen scheint – als würden wir in unseren Umständen untergehen. Womöglich ist da auch dieses hilflose …
Marie Falk: Wenn die Stürme des Lebens toben – hast du dich da schon einmal gefragt, ob es Gott überhaupt kümmert, ob es ihn überhaupt interessiert, dass du leidest? Genau wie die Jünger Jesu im sinkenden Boot kommen auch wir manchmal ins Zweifeln. Hier ist Mary Kassian.
Mary Kassian: Wir glauben vielleicht, dass Gott groß genug ist, aber wir bezweifeln, ob er ausreichend Interesse an uns hat, ob er uns genug liebt, um uns zu helfen. „Klar, er interessiert sich für den Pastor oder die Missionare oder unsere Freunde von nebenan, aber hat er auch wirklich Interesse an mir?“, das fragen wir uns dann.
Marie: Herzlich willkommen bei Belebe unsere Herzen. Schön, dass du wieder eingeschaltet hast!
Wir alle kennen Situationen und Momente, in denen alles aus dem Ruder zu laufen scheint – als würden wir in unseren Umständen untergehen. Womöglich ist da auch dieses hilflose Gefühl des Kontrollverlustes oder der Haltlosigkeit. Und wir merken, wie sehr das unsere Gedanken und vielleicht sogar unseren Körper beeinflusst.
In unserer aktuellen Podcastreihe „Die Wahrheit, die uns frei macht“ hören wir einige Highlights der True Woman - Konferenz aus 2018. Die Vorträge waren entsprechend für ein großes Publikum gedacht; um auch dich als Hörerin zu ermutigen wurden sofern erforderlich einige Formulierungen behutsam angepasst. Wenn du jetzt deine Bibel griffbereit hast oder auf deinem Handy öffnen kannst, schlag doch bitte Markus 4 auf und sei gespannt, was Mary Kassian dir zu sagen hat:
Mary: Warst du früher einmal Mitglied bei den Pfadfinderinnen oder einem anderen Verein, wo man Abzeichen verdienen konnte? Ich war bei den Pioneer Girls – und dort gab es jede Menge Abzeichen: vom Nähen und Backen über Kunst und Sport bis hin zur Staatsbürgerkunde … und ich erinnere mich noch gut daran, wie ich damals mit einer Mädchengruppe hinaus in die Wildnis zu einem Camp fuhr, um mein Abzeichen für den Orientierungslauf zu bekommen.
In diesem Fall bedeutet Orientierungslauf, dass man mit Karte und Kompass seinen Weg finden muss – und zwar in erster Linie durch völlig unbekanntes Gelände. Die Nadel eines Kompasses zeigt immer nach Norden. Falls dir das jetzt nicht klar war, hast du vermutlich noch nie bei einem Orientierungslauf mitgemacht. Hierbei lernt man also, sich an diesem zuverlässigen Zeiger auszurichten – er hilft dir, auf Kurs zu bleiben und dein Ziel zu erreichen.
Beim Orientierungslauf habe ich ein paar Dinge gelernt. Das Erste war, wie leicht man vom Kurs abkommt, wenn man sich in einem Wald befindet – wenn man um Bäume herumlaufen, durch Gräben und über Felsen kraxeln muss.
Das Zweite, was ich lernte war, wie wichtig es ist, oftmals den Kompass zu überprüfen, um sicherzugehen, dass meine Richtung noch stimmt. Schon die kleinste Abweichung – nur ein paar Grad – konnte mich vom Kurs abbringen. Und ich würde nicht dorthin gelangen, wo ich eigentlich hin sollte.
Wahrheit ist wie die Nadel eines Kompasses. Gott hat uns Sein Wort gegeben.
In der Nacht, bevor Jesus gekreuzigt wurde, betete Er: „[Vater], heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.“ (Johannes 17,17).
Der Grund nun, warum die Menschheit fiel, war, dass Eva den Gedanken in Erwägung zog, dass Gott nicht wahrhaftig sei, dass Sein Wort nicht Wahrheit ist. Satan suggerierte ihr, dass Gott nicht ganz ehrlich gewesen sei. Als wäre er nicht so groß, nicht so liebevoll, nicht so gut, wie er sich selbst dargestellt hatte.
Mit seiner hinterlistigen Wortgewandtheit bewirkte Satan nur eine winzige Verschiebung dessen, was Eva über Gott glaubte. Ihr Herz und ihr Verstand wurden nur ein paar Grad von der Wahrheit abgerückt, aber diese Veränderung hatte enorme Folgen.
Seit jenem schicksalhaften Tag in Eden haben wir Menschen die größte Mühe, der Wahrheit zu glauben. Unsere sündige Natur zieht uns regelrecht dahin, Lügen zu glauben. Und das, was grundsätzlich allen Lügen zugrunde liegt, sind Lügen über das Wesen und den Charakter Gottes. Eine falsche Denkweise über Gott führt zwangsläufig dazu, dass wir auch falsch über alles andere denken.
Allzu leicht kommen wir vom Kurs ab, wenn wir durchs Leben gehen und dabei den Bäumen und Felsen, die uns begegnen, ausweichen. Darum müssen wir immerzu unsere Orientierungshaltung überprüfen, unsere Herzen an der Wahrheit ausrichten.
Geistliche Orientierung … deshalb hörst du dir heute diesen Podcast an. Dein Herz muss neu auf die Wahrheit über Gott ausgerichtet werden, ganz genau wie meins und in gleicher Weise das der Jünger im Boot in jener stürmischen Nacht, als sie Jesus voller Angst und Panik anschrien: „… kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“ (Markus 4,38).
Die Jünger kannten Jesus schon eine ganze Weile. Aber ihre Reaktion mitten im Sturm zeigte, dass sie noch nicht wirklich begriffen hatten, wer Jesus war. Ihr Denken war aus der Spur geraten. Es musste neu auf Wahrheit hin ausgerichtet werden.
Ich lese nun die Geschichte dieser stürmischen Nacht aus dem Evangelium nach Markus, Kapitel 4, ab Vers 35:
„Und an jenem Tag, als es Abend geworden war, spricht er zu ihnen: »Lasst uns ans andere Ufer hinüberfahren!« Und sie entließen die Volksmenge und nahmen ihn, wie er war, im Boot mit. … Und es erhob sich ein großer Windsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es schon voll wurde. Jesus aber war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen.
Die Jünger weckten ihn und sprachen zu ihm: „Meister, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“ Und er stand auf, bedrohte den Wind und sprach zu dem See: „Schweig! Verstumme!“ Da legte sich der Wind, und es entstand eine große Stille.
Und er sprach zu ihnen: „Warum seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?“ Und sie fürchteten sich mit großer Furcht und sprachen zueinander: „Wer ist denn dieser?“ (vergleiche Markus 4,38b–41)
Die Stürme des Lebens haben eine Art zu zeigen, was wir wirklich über Gott glauben, oder? Die Jünger hatten einige falsche Vorstellungen über Jesus, die korrigiert werden mussten – subtile Lügen in ihrem Denken, die wieder in Einklang mit der Wahrheit gebracht werden mussten. Nur deshalb gerieten sie in Panik, statt Frieden inmitten des Sturms.
Der erste Panikauslöser war die Lüge, Gott sei nicht groß genug. „Gott ist nicht ausreichend groß“ – das dachten sie.
Schau mal, in diesem Abschnitt erleben die Jünger zwei Arten von Furcht. Die erste Art war eine ängstliche, sorgenvolle Furcht. Sie fürchteten, der Sturm werde sie überwältigen und sie müssten ertrinken.
Dieser Sturm muss echt heftig gewesen sein, um solche Furcht auszulösen. Schließlich waren diese Männer erfahrene Fischer. Sie kannten die Bedingungen auf diesem See. Aber als dieser Sturm losbrach, da wurden selbst diese erfahrenen Seeleute panisch und von Furcht erfüllt.
Interessant ist, was wir weiter im Text lesen: Der Sturm kam – und sie hatten Furcht.
Aber dann stillte Jesus den Sturm, das Meer wurde vollkommen ruhig. Und wie reagierten sie? Sie waren zu Tode erschrocken! Sie waren furchtsamer angesichts der Macht Jesu, als beim Sturm selbst.
Vers 41 sagt: „Sie fürchteten sich mit großer Furcht.“ Das ist die zweite Art von Furcht: Ehrfurcht, Gottesfurcht.
Was genau ist Furcht? Grundsätzlich entsteht Furcht, wenn man sich selbst als sehr klein wahrnimmt und etwas anderes als sehr groß.
Sorgenvolle Furcht ist ein negatives Gefühl, es kommt hoch, wenn wir in Umstände geraten, die größer und mächtiger sind als wir selbst – etwas außerhalb unserer Kontrolle. Ich schaue auf die Situation und spüre Furcht, weil ich erkenne: Das hier ist größer als ich. Es könnte mir wehtun – und das wird es wohl auch.
Und ganz gleich, ob mein Sturm zerbrochene Beziehungen betrifft oder meine Ehe, meine Kinder, meine Familie, meine Freunde, meine Gesundheit, meine Finanzen, Druck bei der Arbeit oder einen Verlust – was auch immer es ist – ich erkenne:
- Ich bin nicht groß genug, um das zu bewältigen.
- Ich habe nicht die nötigen Ressourcen.
- Ich habe nicht genug Zeit.
- Ich habe nicht die Fähigkeit.
Ich habe nicht die Kapazität, um diesen Sturm zu stillen. Ich habe es wieder und wieder versucht. Dieser Sturm ist mir außer Kontrolle geraten, er überwältigt mich.
Solch eine sorgenvolle Furcht führt zu Panik und innerer Unruhe.
Ehrfürchtige Furcht ist ganz anders. Sie ist ein positives Gefühl. Wir verehren Christus, weil wir wissen, dass Er größer und viel mächtiger ist als wir und größer und viel mächtiger als jeder Umstand, dem wir jemals begegnen könnten.
Die Jünger fürchteten ihre Umstände mehr als Christus selbst. In ihren Augen war die Situation größer als er. Die Lüge, die sie glaubten, war: Gott ist nicht groß genug.
Hast du das schon mal gedacht? Hast du schon einmal auf deine Umstände geblickt und gedacht: Das hier ist zu groß… selbst für Gott. In diese Ehe kann er keine Liebe mehr bringen. Dieses Menschenherz kann nicht er verändern. Dieses verlorene Kind kann er nicht zurückholen. Diese Krankheit kann er nicht heilen. Diese gespaltene Gemeinde kann er nicht wieder vereinen. Diese Krise kann er nicht lösen. Diese Einsamkeit kann er nicht füllen. Dieses Verlangen kann er nicht stillen. Er ist einfach nicht groß genug.
Vielleicht würdest du das nicht so wortreich ausdrücken, aber deine Angst und dein mangelnder Friede zeigen, dass du im Innersten genau das glaubst.
Die Jünger im Boot, in jener stürmischen Nacht, dachten: „Gegen diesen Sturm kann Christus gar nichts ausrichten. Diese Umstände liegen auch außerhalb seiner Kontrolle.“ Doch dann stand Jesus auf und bewies, dass selbst der wildeste, unbändigste Sturm nicht außerhalb seiner Kontrolle liegt.
Als sie Seine Macht sahen und Seine Herrlichkeit, waren sie zutiefst bestürzt, fielen auf ihr Angesicht und fragten einander: „Wer ist das? Wir hätten nie gedacht, dass Er so große Macht hat!“
Ihr zweiter Panikauslöser war die Lüge, dass Gott nicht ausreichend interessiert war.
Die Wellen brachen so heftig über das Boot herein, dass es fast absoff und sie in großer Gefahr waren. Die Jünger taten zweifellos alles, was sie konnten, um das Wasser irgendwie loszuwerden. Petrus, Johannes, Matthäus, Jakobus – alle Mann schöpften Wasser mit allem, was sie finden konnten: Eimern, Stiefeln, Tellern. Alles, was irgendwie schöpfen konnte, war am Schöpfen.
Erst vertrauten sie ihrer eigenen Fähigkeit, das Boot über Wasser zu halten. Sie waren schließlich Fischer, wussten, was zu tun war, wie man auf sowas reagiert.
Ich kann Petrus förmlich hören, wie er ruft: „Schöpft! Schöpft! Alle Mann an Deck! Markus, diese Seite! Jakobus, die andere! Hier rüber!“
Und es herrschte ein wildes Durcheinander. Und während dieser ganzen Krise lag Jesus seelenruhig schlafend im hinteren Teil des Bootes.
Also, wie fühlst du dich mitten in einer Krise, und die Person, die dich angeblich liebt und sich mit dir in dieser Situation befindet, nimmt deine Notlage scheinbar gar nicht wahr?
Als ich bei der Geburt meines ersten Sohnes in heftigen Wehen lag – und zwar noch vor der Zeit von PDA … ja, das kann man sich heut kaum noch vorstellen. Aber da war ich nun und mein Mann sitzt da so neben mir auf dem Stuhl, liest im Sportteil der Zeitung und futtert genüsslich seinen Bagel.
Ich weiß noch genau, wie ich mich fühlte. Ich riss ihm die Zeitung aus der Hand und blaffte ihn an: „Ich verlange von dir, dass du auch leidest!“ Ich war wütend, denn ich litt und ihm war's grad egal!
Genauso waren die Jünger nicht gerade glücklich darüber, dass Jesus schlief und ihnen nicht beim Schöpfen half. Sie fuhren ihn an: „Kümmert es dich nicht? Ist dir egal, dass wir untergehen? Siehst du unsere Krise nicht? Wir versinken! Warum schläfst du?! Warum hilfst du uns nicht?!“
Sie glaubten nicht, dass Jesus ausreichend an ihnen interessiert war. Und wie oft denken wir genau das gleiche? Wir glauben vielleicht, dass Gott groß genug ist, aber wir bezweifeln, ob er ausreichend Interesse an uns hat, ob er uns genug liebt, um zu helfen. „Klar, er interessiert sich für den Pastor oder die Missionare oder unsere Freunde von nebenan, aber hat er auch wirklich Interesse an mir?“, das fragen wir uns dann.
Der dritte Panikauslöser der Jünger war die Lüge, dass Gott nicht gut genug, nicht gütig sei.
Sie hatten ganz bestimmte Erwartungen daran, was Jesus tun sollte. Es liegt nahe, dass sie erwarteten, er möge helfen, Wasser aus dem Boot zu schöpfen. Aber vielleicht erwarteten sie auch, dass er die Eimer vermehrte, so wie er einst Brote und Fische vermehrt hatte. Oder dass er das Boot irgendwie stabilisierte, damit sie sicher ans Ufer gelangen konnten.
Doch immer, wenn wir erwarten, dass Gott sich nach unserer Agenda richtet – immer, wenn wir erwarten, dass er tut, was wir wollen, wann wir es wollen, und wie wir es wollen – dann sind diese Erwartung unangebracht. In der Folge erleben wir Enttäuschung, Ernüchterung und Verzweiflung, wenn Gott sich nicht so verhält, wie wir uns das vorstellen. Dann beginnen wir, seine Güte in Frage zu stellen.
„Ich weiß, dass er groß genug ist. Und er sagt mir, dass er ausreichend an mir interessiert ist. Also muss ich annehmen, dass er wohl einfach nicht ausreichend gütig ist. Er sieht scheinbar gerne, wie ich leide. Er verweigert mir etwas, obwohl es in seiner Macht stünde, es mir zu geben. Warum? Warum?“ Hast du dir diese Frage auch schon einmal gestellt?
Ein enger Freund von uns, Rusty, wurde mit Krebs diagnostiziert. Er hatte einen Tumor von der Größe einer dicken Wurst hinter seinem Magen und der Krebs breitete sich schon in seine Lymphknoten aus. Die Prognose war sehr schlecht.
Wir begannen zu beten und uns auf die Barmherzigkeit Gottes zu werfen, flehten ihn an, unseren Freund zu heilen. Und Gott tat es. Rusty ist seit über fünfzehn Jahren gesund und krebsfrei. Gott hat ihn auf wundersame Weise geheilt.
Ein anderer Freund erhielt dieselbe Diagnose, exakt die gleiche Art Magenkrebs. Wieder begannen wir zu beten, uns auf Gottes Barmherzigkeit zu werfen, im vollen Bewusstsein, dass Gott heilen kann. Wir wünschten uns das gleiche Wunder für unseren Freund Johnny, wie wir es bei Rusty erleben durften. Aber der Krebs wurde schlimmer. Sein Magen schwoll auf enormen Größe, Gesicht und Glieder verkümmerten. Er litt unvorstellbar qualvolle Schmerzen und Leid. Am Ende hat Gott Johnny sehr wohl geheilt – allerdings nicht so, wie wir es erwartet hatten. Johnny ging heim zum Herrn. Er hinterließ seine Ehefrau, zwei Söhne und eine kleine Tochter.
So oft möchten wir Gott kontrollieren. Aber seine Wege sind höher als unsere. Wir verstehen sie nicht immer. Aber sei versichert, auch wenn er nicht immer das tut, was wir von Ihm erbitten, Er ist gut. Er ist wirklich gütig.
Möglicherweise wüten heute auch in deinem Leben einige Stürme. Du hörst gerade diesen Podcast, und in deinem Leben, in deinem Herzen, in deiner Seele tobt so vieles – Krankheit, Scheidung, vom Weg abgekommene Kinder, Sucht, finanzielle Not, Kämpfe, Herzschmerz, Verrat, Verlust. Du hast diesen Sturm so satt. Aber was auch immer dein Sturm ist – Jesus möchte dein Herz in diesem Moment ganz neu auf die Wahrheit über Gott ausrichten und dir Frieden schenken.
Hier ist die Wahrheit:
- Gott ist genug, er ist ausreichend.
- Er wird dir alles geben, was du brauchst.
- Er ist größer als jeder Sturm, dem du jemals begegnen wirst.
- Gott ist Liebe.
- Er interessiert sich für dich, und er liebt dich mit vollkommener Liebe.
Gott ist gut, so unendlich gut.
Also halte fest. Halte fest. Halte fest an der Wahrheit über den Retter, der in deinem Boot ist – selbst mitten im Sturm, besonders im Sturm. Gerade dann ist es entscheidend, dass du die Wahrheit des Wortes Gottes aufgreifst und dein Herz daran ausrichtest, und nicht abdriftest in Richtung Lügen.
Unser Gott ist vollumfänglich gut. Unser Gott ist vollumfänglich an uns interessiert.
Und unser Gott ist vollumfänglich mächtig, um Frieden in deinen Sturm zu bringen und dich sicher ans andere Ufer zu bringen.
Marie: Egal, wie stark der Wind weht oder wie hoch die Wellen schlagen – es tut so gut zu wissen: dass Gott uns nicht nur rettet, sondern er kümmert sich auch wirklich um uns. Er handelt immer zum Besten seiner Kinder! Mary Kassian hat uns geholfen, die gleiche Lektion zu lernen, die auch die Jünger damals an diesem stürmischen Tag auf dem See Genezareth gelernt haben.
In Philipper 4,6-7 lesen wir: „Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!“
Nancy sagte dazu mal: „Gott selbst lässt Stürme zu. Aber mittendrin kann er unserem Herzen Ruhe geben, wenn wir in seinem Wort verankert sind.“ Weiter sagte sie: „Das war übrigens der Gedanke hinter einem meiner ersten Bücher: Lügen, die wir Frauen glauben … und die Wahrheit, die uns frei macht. Der Kern dieser ganzen Reihe ist: Wir müssen nicht nur die Lügen kennen, sondern unser Herz aktiv in der Wahrheit verankern.“
Unser Herz in der Wahrheit zu verankern, ist vor allem für die Stürme notwendig, oder? – weniger für die Sonnentage. Denn wenn alles glatt läuft, ist es leicht, zu sagen: „Ja, ich glaube an Gott.“ Aber wenn wir das Gefühl haben, das Wasser steht bis zum Hals – dann wird unser Glaube geprüft.
Wenn also das nächste Mal diese ängstlichen Gedanken oder panischen Gefühle kommen spürt, dann gilt es, die Lüge bewusst zu entlarven, die Wahrheit anzuziehen, und sich daran zu erinnern, dass Jesus mit im Boot sitzt.
Das Buch Lügen, die wir Frauen glauben … und die Wahrheit, die uns frei macht, kann dir dabei eine hilfreiche Unterstützung sein. Die Neuauflage wird demnächst beim CLV erscheinen und bietet neben einer Überarbeitung auch 30% neuen Inhalt. Zudem wird jetzt auch das Begleitheft übersetzt. Also bleib gern mit uns verbunden auf Instagram über WhatsApp-Kanal oder über Youtube, damit du die Neuigkeiten rund um das Buch nicht verpasst.
Sag mal, wer bist du? Tief in deinem Inneren? Was ist deine Identität? Is ja eigentlich ne einfache Frage, und doch hadert doch jeder damit, eine echte Antwort darauf zu finden. Das nächste Mal wird uns Jackie Hill Perry hier bei Belebe unsere Herzen unsere Identität in Christus neu groß machen.
Aber für heute gilt: Denk dran, Jesus sitzt mit dir im Boot!
Belebe unsere Herzen ist Teil von Revive Our Hearts Ministries.
Wenn nichts anderes erwähnt wird, sind die Bibeltexte der Schlachter Übersetzung © 2000 Genfer Bibelgesellschaft entnommen.