Marie Falk: Jesus sagt: „Wenn deine Hand dich zur Sünde verleitet, haue sie ab.“
Und wenn wir daran denken, unsere Ehen zu schützen, müssen wir vielleicht zu ein paar entsprechenden Opfern bereit sein, die in unsere Zeit passen.
Nancy DeMoss Wolgemuth: Meine Lieben, wenn ihr euch von eurem Handy trennen müsst, dann tut es. Wenn ihr auf soziale Medien und das Internet verzichten müsst, dann tut es. Natürlich kann Gott eure Herzen bewahren, und diese Dinge können für reine, heilige und gesunde Zwecke genutzt werden, aber tappt nicht in die Falle! Ich habe einen Schutzwall um mich herum aufgebaut. So schreibe ich zum Beispiel einem verheirateten Mann keine persönlichen E-Mails, es sei denn, seine Frau ist auf der Mail in Kopie gesetzt.
Marie: Hier ist Belebe unsere Herzen mit Nancy DeMoss Wolgemuth, gesprochen von Annette Schorre. Versuchungen sind Allgegenwärtig. Und heute wird Nancy uns einige praktische Wege …
Marie Falk: Jesus sagt: „Wenn deine Hand dich zur Sünde verleitet, haue sie ab.“
Und wenn wir daran denken, unsere Ehen zu schützen, müssen wir vielleicht zu ein paar entsprechenden Opfern bereit sein, die in unsere Zeit passen.
Nancy DeMoss Wolgemuth: Meine Lieben, wenn ihr euch von eurem Handy trennen müsst, dann tut es. Wenn ihr auf soziale Medien und das Internet verzichten müsst, dann tut es. Natürlich kann Gott eure Herzen bewahren, und diese Dinge können für reine, heilige und gesunde Zwecke genutzt werden, aber tappt nicht in die Falle! Ich habe einen Schutzwall um mich herum aufgebaut. So schreibe ich zum Beispiel einem verheirateten Mann keine persönlichen E-Mails, es sei denn, seine Frau ist auf der Mail in Kopie gesetzt.
Marie: Hier ist Belebe unsere Herzen mit Nancy DeMoss Wolgemuth, gesprochen von Annette Schorre. Versuchungen sind Allgegenwärtig. Und heute wird Nancy uns einige praktische Wege zeigen, wie wir unsere Herzen schützen können. In unserer aktuellen Podcast-Reihe „Seeking Him - Neu belebt von Ihm“ beschäftigen wir uns diese Woche mit sexueller Reinheit. Vielleicht möchtest du daher jüngere Kinder in deiner Nähe anderweitig beschäftigen. Hier ist Nancy.
Nancy: Wir haben diese Woche über sexuelle Reinheit gesprochen, und falls ich dabei manchmal etwas leidenschaftlich geklungen habe, dann liegt es daran, dass ich es wirklich bin. Ich erlebe ständig die zerstörerischen Auswirkungen sexueller Sünde im Leben von Hörerinnen, Leserinnen, Freundinnen und betroffenen Gemeindemitgliedern.
Ich beobachte heute unter den Frauen in unseren Gemeinden etwas, von dem ich nie gedacht hätte, dass wir es jemals erleben würden – und das ist eine weit verbreitete Unzucht. Sie ist einfach überall, und ich spreche hier nicht nur von der Welt da draußen, sondern von der Gemeinde. Dabei sollten wir doch eigentlich Licht sein und Gottes Nachahmer; durch uns sollte die Reinheit Gottes in die Welt hinaus strahlen und seine Treue, in der er unerschütterlich an seinem Bund mit uns festhält.
Die Bibel ist so klar, wenn es um sexuelle Reinheit geht. In Epheser 5 – wir haben diesen Vers bereits angeschaut – heißt es: „Von sexueller Unmoral jedoch, von Schamlosigkeit jeder Art und von Habsucht soll bei euch“, also unter Gottes Volk, „nicht einmal geredet werden.“ Es darf nicht das geringste Anzeichen dafür geben. Übrigens: Sexuelle Unmoral ist Habsucht. Sie sagt: „Ich will etwas für mich haben.“ Sie ist selbstsüchtig, und Paulus sagt: „Von (…) Schamlosigkeit jeder Art (...) soll bei euch nicht einmal geredet werden. Das schickt sich nicht für Menschen, die Gott geheiligt hat“ (Verse 3-4, NeÜ).
Beim letzten Mal haben wir uns 1. Thessalonicher 4 angesehen, wo es heißt, dass jeder von uns lernen muss, wie man seinen eigenen Körper in Heiligkeit und Ehre beherrschen kann (eine Umschreibung von Vers 4). Wir müssen wissen, wie wir unseren eigenen Körper in Heiligkeit und Ehre unter Kontrolle halten können.
Heute möchte ich mir die Zeit nehmen, um ohne Förmlichkeiten ein paar Ratschläge weiterzugeben. Ich denke, ich bin mittlerweile alt genug, um mindest von einigen von euch als „ältere Frau“ bezeichnet zu werden, und ich folge seit mehreren Jahrzehnten dem Herrn nach. In meinem Dienst an Frauen habe ich einige Dinge entdeckt, die mir sehr geholfen haben und auch anderen dabei helfen können, ihren Körper in Heiligkeit und Ehre zu beherrschen.
Damit will ich keineswegs sagen, dass ich an einen Punkt gekommen bin oder jemals kommen könnte, an dem ich mein Herz nicht mehr behüten müsste. Ich habe vor Jahren erkannt, dass biblisch gesprochen – und meine Beobachtungen bestätigen, dass – jede Frau einen Mann moralisch, sexuell zu Fall bringen kann. Jede Frau – das schließt mich und dich ein. Das schließt jede Frau ein, die das heute hört.
Es ist egal, wie geistlich du bist. Es ist egal, wie reif du bist. Es ist egal, wie lange du schon mit dem Herrn lebst. Es ist egal, wie gottesfürchtig der andere Mann ist. Es ist egal, wie liebevoll deine Ehe ist. Jede Frau kann die Ursache für den sexuellen und moralischen Fall eines Mannes sein. Und das bedeutet, dass wir unser Herz ständig behüten und lernen müssen, unseren Körper zu beherrschen. Wir können nicht den Körper eines anderen beherrschen, aber wir können unseren eigenen Körper in Heiligkeit und Ehre beherrschen. So sieht ein ehrbares Leben aus.
Vor einiger Zeit habe ich einer Frau, die ich seelsorgerlich begleitete, einige Hinweise gegeben, und ich möchte sie auch hier weitergeben, und zwar darüber, wie ich in meinem eigenen Leben praktische Schutzmaßnahmen ergreife, sozusagen Schutzmauern errichte.
Schutzmauern sichern die Privatsphäre, halten unerwünschte Dinge fern, sie stellen eine Barriere dar. Ich habe in meinem Leben Barrieren und Grenzen gesetzt – oder auch Schutzmauern –, um mich selbst auf moralischem Gebiet zu schützen und um zu verhindern, dass jemand anderes durch mich moralisch zu Fall kommt.
Als ich mit dieser Frau einige dieser Dinge durchging – und sie befand sich gerade selbst in einem Kampf in moralischer Hinsicht – sagte sie: „Du nimmst das wirklich ernst, oder?“
Ich sagte: „Ja, so ist es. Das mache ich!“ Ich habe meine Liste von Sicherheitsmaßnahmen detailliert aufgeschrieben, aber ich möchte sie bewusst hier nicht vorlesen. Jemand könnte meine Liste ansehen und sagen: „Du übertreibst es völlig.“ Aber das Wunderbare ist: Wenn man seine Sicherheitsvorkehrungen kennt, muss man nicht krampfhaft auf alles achten. Man muss nicht in Angst, sondern kann in Freiheit leben.
Im Laufe der Jahre habe ich den Segen gesunder, heilsamer, reiner und gottgefälliger Beziehungen zu verheirateten Paaren erlebt. Gott hat diese Ehen und auch meine Beziehung zu diesen Männern in moralischer Hinsicht bewahrt, weil ich bereit war und mich verpflichtet habe, einige Schutzmauern in meinem Leben zu errichten und darüber Rechenschaft abzulegen.
Was ist gemeint, wenn es heißt, dass von Unzucht oder Unmoral selbst nicht die Rede sein soll? Wenn es nicht einmal ein Anzeichen davon geben sollte? Was bedeutet das konkret? Ich möchte ohne besondere Reihenfolge einige Punkte erwähnen, die ich kürzlich aufgeschrieben habe.
Zunächst bedeutet es, in jeder Hinsicht zurückhaltend zu sein – mit unseren Blicken, unserer Kleidung, unserer Sprache und unserem Verhalten. Du musst das jetzt nicht alles mitschreiben, denn die Punkte sind in der Textversion dieses Podcasts nachzulesen. Höre einfach mit deinem Herzen zu, und schreibe vielleicht nur die Punkte auf, wo Gott dich anspricht und du merkst, dass du da achtsamer sein solltest.
Zurückhaltung bedeutet, keine intimen Gespräche mit einem Mann zu führen, der nicht dein Ehemann ist. Ich bin immer wieder erstaunt, worüber heutzutage in gemischten Gruppen alles gesprochen wird, welche Art von Sprache man verwendet und welche persönlichen Dinge und Blicke ausgetauscht werden.
Wenn ich beim Spazierengehen einem Mann begegne, schaue ich ihm nicht in die Augen. Du fragst dich vielleicht: „Bist du nur übervorsichtig?“ Nein, ich möchte einfach meinen Körper in Heiligkeit und Ehre beherrschen, deshalb vermeide ich den Blickkontakt. Du denkst jetzt vielleicht: „Glaubst du wirklich, eine Affäre beginnt damit, dass du einen Mann auf der Straße ansiehst?“ Wahrscheinlich nicht, aber ich möchte beherrscht, zurückhaltend und diskret sein.
Das bedeutet, liebe Frauen, dass ihr nicht allein mit einem Mann beten solltet, der nicht euer Ehemann ist. Neulich sprach ich mit einer Frau, die mit einem Mann betete, für den sie Gefühle hatte. Sie baten Gott, ihnen einen Ausweg aus ihrer Situation zu zeigen. Das ist nicht weise und auch nicht zurückhaltend.
Jedes Anzeichen von Unsittlichkeit zu vermeiden bedeutet, liebe Frauen, sich nicht freizügig zu kleiden, nicht verführerisch oder so, dass Männer dadurch zur Lust verleitet werden. Wenn wir das tun, machen wir uns selbst der sexuellen Sünde schuldig. Wenn wir Männer durch unsere Kleidung oder durch unser Verhalten zu sexueller Begierde verleiten, haben wir Anteil an ihrer Sünde.
Liebe Frauen, dass kein Anzeichen sexueller Unmoral vorhanden sein soll, bedeutet auch, sein Herz frei von emotionalen Verstrickungen zu halten. Lass es sein! Du sagst vielleicht: „Ich kann nichts dagegen tun.“ Doch, das kannst du doch.
Neulich sagte ich zu einer Frau: „Du hättest die Stelle schon vor fünf Jahren kündigen sollen, als der Kampf in deinem Herzen anfing – bevor überhaupt etwas zwischen dir und diesem Mann stattfand. Du hättest damals schon weg gehen sollen.“
Setz dich nicht einer Situation aus, wo du Tag für Tag in so einem Umfeld bist – das kann auch in einer Gemeinde oder einer christlichen Organisation sein. Du musst alles Nötige tun und was immer dir möglich ist, um emotionale Bindungen zu vermeiden und dein Herz nicht einem anderen Mann zu schenken.
Das bedeutet, Fantasien in deinem Kopf nicht nachzugehen. Lass es bleiben! Ersetze diese Gedanken durch etwas anderes, etwas Reines. Konzentriere dich auf deine Ehe. Und wenn du alleinstehend bist, richte deinen Fokus auf deine Beziehung zu Christus und auf Gottes Wort. Fülle deinen Geist, deine Gedanken und dein Herz mit reinen Dingen.
Es soll nicht einmal ein Anzeichen von sexueller Unmoral bei uns geben, sagt Paulus – das bedeutet, liebe Frauen, dass wir nicht flirten dürfen. Ich hörte einmal, wie ein christlicher Seelsorger meinte, dass christliche Frauen flirten sollten – auf keinen Fall! Wenn wir flirten, verstärken wir die Möglichkeit sexueller Sünde.
Rein zu sein bedeutet, dass wir …
- keine sexuell eindeutige oder vulgäre Sprache verwenden.
- dass wir uns nicht von Programmen unterhalten lassen, die sexuelle Sünde rechtfertigen oder gutheißen.
- jeglichen Körperkontakt vermeiden, der in uns oder in dem betreffenden Mann unrechtmäßige sexuelle Begierde auslösen oder emotionale Intimität anregen könnte.
Das gilt, wenn man mit jemandem ausgeht, ein Date hat, aber auch, wenn man verheiratet ist und dieser andere Mann verheiratet ist. Längerer und intensiver Körperkontakt jeglicher Art – und selbst einfache Umarmungen – können unschwer zu sexueller Untreue führen.
Neulich erzählte mir eine Frau, dass es in ihrer Vergangenheit viel Unmoral gab. Sie hatte oft versagt. Doch Gott hatte sie befreit, und sie hatte einige Jahre ein reines Leben geführt, aber dann sagte sie: „Ein Kollege hat mich nur zwei Sekunden lang umarmt, und das hat Dinge in mir entfacht, die ich seit Jahren nicht mehr gespürt hatte.“
Ich sagte ihr: „Es geht nie und nimmer, dass du in so eine Situation gerätst. Du darfst es nicht zulassen. Du kannst es dir einfach nicht leisten.“
Du denkst jetzt vielleicht: „Eine Zwei-Sekunden-Umarmung?“ Ich möchte nur sagen: Schau, wohin es führte. Es war töricht von dieser Frau, etwas so Simples zuzulassen, denn sie wusste, dass sie anfällig war, weil die Tür zu einigen dieser Bereiche in ihrer Vergangenheit geöffnet worden war – „Unzucht soll nicht einmal bei euch erwähnt werden!“, sagt Paulus. Es soll nicht die leiseste Spur davon geben.
Liebe Mädels, liebe Frauen, es bedeutet, eure Hände bei euch und das Ehebett unbefleckt zu halten – eures und das der anderen. Ich habe in meinem Leben nur ein einziges Gelübde abgelegt, das für mein ganzes Leben gilt, und zwar das Gelübde, durch Gottes Gnade in sexueller Hinsicht rein zu bleiben. Und ich habe Gott gebeten, mich eher sterben zu lassen, bevor ich eine Ehe zerstöre. So ernst ist es mir damit, und so ernst sollte es auch euch sein.
Meine Lieben, sexuell rein zu leben bedeutet auch, deinem Ehepartner Sex nicht vorzuenthalten und ihn dadurch vielleicht anfälliger für sexuelle Sünde zu machen. Du solltest auf seine Bedürfnisse eingehen. Du solltest diejenige sein. Du bist Gottes Geschenk an ihn, um seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen.
Es bedeutet auch, dass du dich verpflichtest, rein zu leben, dass du Gott versprichst, in Reinheit zu leben. Wenn du ledig bist, heißt das, dass du entschlossen bist, mit Sex bis zur Ehe zu warten. Ich weiß, dass heute auch junge Frauen zuhören, und wie schön, dass ihr da seid. Was ich euch sagen möchte, liegt mir wirklich am Herzen.
Wenn du als junge Frau in diesem Punkt jemals nachgibst, öffnest du die Tür für unglaublichen Schmerz, für Versuchungen und Probleme in deinem späteren Leben. Du wirst zurückblicken und sagen: „Ich wünschte, ich hätte diese Grenze nie überschritten.“ Viele ältere Frauen, die im jungen Alter diese Grenze überschritten haben, müssen heute damit leben, dass sie anfälliger für sexuelle Sünden sind.
Ich möchte an dieser Stelle ganz praktisch werden und einen weiteren Aspekt ansprechen. Zwei Dinge, die Affären und sexuelle Sünde heute so viel einfacher machen, sind Handys und das Internet. Handys und soziale Medien fördern Affären, indem sie unzulässige und heimliche Kommunikation ermöglichen. Meine Lieben, wenn ihr euch von eurem Handy trennen müsst, dann tut es. Wenn ihr auf soziale Medien und das Internet verzichten müsst, dann tut es.
Natürlich kann Gott euer Herz bewahren, und diese Dinge können für reine, heilige und gesunde Zwecke genutzt werden, aber tappt nicht in die Falle! Ich habe eine Schutzmauer um mich herum aufgebaut. Ich sagte es bereits. So schreibe ich zum Beispiel einem verheirateten Mann, einem Mitarbeiter, keine persönlichen E-Mails, es sei denn, ich setze seine Frau in Kopie und er weiß das.
Wir tauschen uns nicht über unser Leben aus, ich meine hier nicht nur sexuelle Themen. Ich erzähle nicht, wie es mir geht. Die Frauen der Männer, mit denen ich zusammenarbeite, bekommen immer eine Kopie meiner Mails. Wenn diese Männer mir schreiben, was ihre Kinder machen oder wie es ihrer Familie geht, dann setzen sie ihre Frauen in CC. Ich möchte einfach Ehen stärken und aufbauen, statt in irgendeiner Weise Anziehung zu verstärken oder etwas, was nicht rein ist.
Ich erinnere mich an das Zeugnis eines Mannes, der erzählte, wie er als Mitarbeiter einer Gemeinde eine unmoralische Beziehung zu einer jungen Frau eingegangen war. Er sagte: „Wenn du mich am Tag zuvor gefragt hättest, ob ich jemals so etwas tun würde, hätte ich geantwortet: ‚Auf keinen Fall.‘“
Über das, was am nächsten Tag geschah, sprach er in der Öffentlichkeit. Er war mit einer Gruppe junger Leute zusammen und nach und nach verließen sie den Raum, bis auf eine Studentin. Das Treffen hatte bei ihr zu Hause stattgefunden, und die beiden blieben lange allein zurück und unterhielten sich einfach. Das Gespräch wurde vertraulicher, und sehr schnell entwickelte sich daraus eine echte Affäre.
Nun, Gott griff ein und rettete den Mann und seine Ehe, aber es hätte auch anders ausgehen können. Die Affäre hätte erst gar nicht geschehen müssen, wenn er gesagt hätte: „Ich bin ein verheirateter Mann. Meine Frau ist nicht hier, ich habe hier nichts zu suchen und sollte mich nicht allein mit dieser Frau unterhalten.“
Ihr denkt vielleicht: „Das ist doch völlig übertrieben.“ Aber Paulus sagt: „Wir ermahnen euch“ (1.Thessalonicher 4,1). Wir ermahnen euch. Wir bitten euch inständig. Ihr entzündet Feuerwerkskörper und versucht dann, sie wieder einzufangen. Das ist unmöglich. Wir müssen aufpassen, liebe Frauen, worauf wir uns einlassen, und uns von Büchern, Filmen und Musik fernhalten, die romantische Sehnsüchte in uns wecken können, die nicht auf angemessene oder gesunde Weise erfüllt werden können.
Behüte dein Herz! Behüte dein Herz! Denke über das nach, was rein, heilig, wahr und Gott wohlgefällig ist. Damit sollten deine Gedanken beschäftigt sein.
In Philipper 4,8 heißt es, dass wir darüber nachdenken sollen, was rein und heilsam und wahr und liebenswert und angesehen ist (Umschreibung). Denke über diese Dinge nach. Befasse dich nicht mit Dingen, die dich zu unmoralischen Gedanken verleiten, sexuelle Lüste außerhalb der Ehe wecken oder romantische Sehnsüchte verstärken.
Richte deine Gedanken auf etwas, was deine Liebe zu Gott und zu deinem Mann wachsen lässt. Richte deine ganze Energie, deine Hingabe, Mühe, Liebe und Aufmerksamkeit auf deinen Mann. Vielleicht sagst du: „Zwischen meinem Mann und mir funkt es nicht, da ist keine Romantik.“ Aber du kannst sie wieder entfachen. Du kannst sie nähren, stärken und pflegen.
Wenn Frauen nur ihrem Ehemann solche Aufmerksamkeit schenken würden, wie sie sie einem anderen Mann widmen – all die Nachrichten und Anrufe –, dann wäre es erstaunlich zu sehen, wie Gott in vielen Fällen ihre Ehe wirklich in das verwandelt, was sie sich erhofft hatten.
Doch ich möchte betonen: Selbst wenn es nie so kommen sollte, selbst wenn deine Ehe nie so wird, wie du es dir sehnlichst wünschst und wie es vielleicht sein sollte – vielleicht kennt dein Mann den Herrn nicht, er lebt nicht mit Gott. Du kannst trotzdem rein sein. Behüte dein Herz. Behüte dein Herz.
Vielleicht hörst du gerade zu, und du steckst nicht in sexueller Sünde, Unzucht oder Ehebruch, aber du hast noch keine klare Haltung eingenommen und dich nicht schon im Vorfeld entschieden, dass du durch Gottes Gnade in sexueller Hinsicht rein leben willst. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt dafür.
Gott wird dir zeigen, wie du das ausleben kannst, und er wird dir mehr Verständnis dafür geben. Sage einfach: „Herr, durch Deine Gnade und die Kraft Deines Heiligen Geistes schließe ich einen Bund mit Dir. Ich will in sexueller Hinsicht rein leben und mein Herz nicht verschenken. Ich werde weder mit meinem Verstand, meinen Gedanken und Gefühlen, noch körperlich Sexualität außerhalb des richtigen und schönen Rahmens der Ehe genießen.“ Mädels, ich bete, dass Gott eure Herzen behütet und dass auch ihr eure Herzen bewahrt.
Herr, ich bete für jede Frau, die jetzt zuhört. Ich bete für die Frauen, die in ihrer Ehe Not haben und nicht die körperliche, emotionale und geistliche Verbindung im Rahmen ihrer Ehe genießen, so wie es sein sollte. Sie vermissen die Intimität, die ideal wäre. Ich bete, dass du ihnen den Mut, den Glauben und die Treue schenkst, dass sie ihre ganze Liebe Dir und ihrem Ehepartner schenken – ganz gleich, wo der Ehemann steht und was der Zustand seines Herzens ist.
Herr, bewahre unsere Herzen. Behüte unser Reden, unsere Einstellungen, unsere Reaktionen und unser Verhalten. Fülle uns mit Deinem Geist und schenke uns ein reines Herz, denn aus einem reinen Herzen kommt ein reines Leben. Herr, ich bete für eine Rückkehr zu sexueller Reinheit, nicht nur in unseren Herzen, sondern auch in unseren Familien und Gemeinden, damit die Welt an der Gemeinde erkennen kann, wie wahre Reinheit aussieht, nämlich dass wir nicht einfach in verklemmter Gesetzlichkeit leben und eine Liste von Regeln befolgen, sondern Dich und die Heiligkeit lieben. Ich bete um Jesu willen. Amen.
Marie: Nancy hat uns einige praktische Tipps gegeben, wie wir unsere Herzen vor sexueller Sünde schützen können. Solche Ratschläge sind doch besonders in einer Gesellschaft wie der unseren, wo so viel erlaubt ist, wichtig.
Morgen werden wir eine Frau kennenlernen, die eine wichtige Entscheidung zu treffen hatte. Ob sie den Weg der Reinheit gewählt hat, als die Versuchung übermächtig wurde, das erfährst du morgen, hier bei Belebe unsere Herzen.
Belebe unsere Herzen ist Teil von Revive Our Hearts Ministries.
Wenn nichts anderes erwähnt wird, sind die Bibeltexte der Schlachter Übersetzung
© 2000 Genfer Bibelgesellschaft entnommen.