Lea Köster: Es hat etwas so Befreiendes, vom Heiligen Geist erfüllt zu sein.
Tom Elliff: Vater, wir danken dir für den wunderbaren Psalm, der das Herz des Psalmschreibers wiederspiegelt und auch unser Herz berührt: „Erkennt, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst“ (Psalm 100,3).
Herr, mögen wir in Deine Tore mit Dank einziehen und in Deine Vorhöfe mit Lobgesang (vergleiche Psalm 100,4). Vater, wir beten, dass – so wie damals ein Lamm im Alten Testament – wir heute unser Leben darbringen. Wir bitten Dich, es ganz für Dich zu gebrauchen, damit anstatt wir selbst, Christus in uns lebt, die Hoffnung der wunderbaren Herrlichkeit (vergleiche Kolosser 1,27).
Lea: Hallo! Hier ist Belebe unsere Herzen mit Nancy DeMoss Wolgemuth, gesprochen von Annette Schorre.
Die letzten Tage hat Nancy unsere Aufmerksamkeit auf den Heiligen Geist gelenkt. Was bedeutet es, …
Lea Köster: Es hat etwas so Befreiendes, vom Heiligen Geist erfüllt zu sein.
Tom Elliff: Vater, wir danken dir für den wunderbaren Psalm, der das Herz des Psalmschreibers wiederspiegelt und auch unser Herz berührt: „Erkennt, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst“ (Psalm 100,3).
Herr, mögen wir in Deine Tore mit Dank einziehen und in Deine Vorhöfe mit Lobgesang (vergleiche Psalm 100,4). Vater, wir beten, dass – so wie damals ein Lamm im Alten Testament – wir heute unser Leben darbringen. Wir bitten Dich, es ganz für Dich zu gebrauchen, damit anstatt wir selbst, Christus in uns lebt, die Hoffnung der wunderbaren Herrlichkeit (vergleiche Kolosser 1,27).
Lea: Hallo! Hier ist Belebe unsere Herzen mit Nancy DeMoss Wolgemuth, gesprochen von Annette Schorre.
Die letzten Tage hat Nancy unsere Aufmerksamkeit auf den Heiligen Geist gelenkt. Was bedeutet es, ein geisterfülltes Leben zu führen? Das ist eine wichtige Frage, die wir alle beantworten müssen – besonders vor dem Hintergrund unserer aktuellen Reihe „Seeking Him: – Neu belebt von Ihm“.
Wir haben uns mit persönlicher Erweckung beschäftigt. Dazu gehören Demut, Aufrichtigkeit, Buße und Reinheit. In den letzten Wochen haben wir diese und auch andere Kennzeichen von Erweckung angeschaut.
Diese Woche lag der Schwerpunkt auf der Kraft, die uns ermöglicht, in diesen Bereichen zu wachsen. Es ist die Kraft des Heiligen Geistes.
Wir wollen jetzt gemeinsam mit Nancy und einigen ihrer Freunde für Erweckung beten.
Den Anfang macht Tom Elliff.
Tom Elliff: Wir wollen uns dem Herrn im Gebet nahen. Wenn wir die Autorität hinter einem Gebot anerkennen, schlägt sich das in unserem Leben nieder. Ich schlage vor, dass wir unsere Gebetszeit mit Anbetung und Lob des Herrn beginnen. Lasst uns ihm sagen, dass wir sein Wort ernst nehmen. Lasst uns das an den Anfang stellen.
Shirley Dobson: „Herr, Du bist unsere Zuflucht von Geschlecht zu Geschlecht! Von Ewigkeit zu Ewigkeit bist Du Gott!“ (vergleiche Psalm 90,1-2). Wir preisen Dich dafür, dass Du Dich um uns kümmerst; dass Du in uns wohnen möchtest, dass Du in unserem Leben die Kontrolle übernehmen möchtest, wenn wir uns Dir völlig ausliefern.
Das ist nichts Unerreichbares. Dein Wort ist nicht weit weg. Es ist uns nah. Es ist greifbar. Es ist unser Leben. Also glauben wir Deinem Wort und geben uns Dir heute voller Freude hin.
Tim St. Clair: „HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist Dein Name auf der ganzen Erde. (....) Was ist der Mensch, dass Du an ihn gedenkst?“ (Psalm 8,2.5). Du bist groß. Wir sind klein, und wir wollen direkt zu Beginn sagen, dass wir glauben, dass Du unseres Gehorsams würdig bist, dass Du unseres Lobes würdig bist.
Wir geben uns Dir hin. Wir erkennen dieses große Gebot an, beständig mit dem Geist erfüllt zu sein. Wir nehmen dieses Gebot an, o Gott, und erkennen Deine Autorität über unser Leben. Ob wir uns danach fühlen oder nicht, wir wollen Dir gehorchen.
So geben wir uns Dir hin, o Gott. Wir geloben heute, dass wir Dein Gebot gehorsam erfüllen wollen.
Barbara Blanchard: O Herr, wir kommen heute demütig im Gebet vor Dich. Wir danken Dir so sehr für Deinen kostbaren Heiligen Geist; dass Du uns nicht alleingelassen hast, als Du diese Erde verlassen hast; wir müssen nicht ziellos und ohne Halt umherirren.
Herr, Du hast uns Deinen wunderbaren Heiligen Geist gesandt. Mit dem Geist bist Du selbst gekommen, um in uns zu wohnen – nicht nur bei uns, sondern in uns. Herr, wir loben Dich und danken Dir dafür. Selbst wenn wir nicht treu sind, bist Du immer treu.
Herr, wir loben Dich und danken Dir für dieses wunderbare Geschenk, das Du den Menschen gemacht hast. Dass Du selbst gekommen bist und in Menschen wohnst, damit wir unser Christsein in Kraft leben können.
Bob Bakke: Herr, wir denken an das Rufen von Jim Elliot vor vielen Jahren, der vom Heiligen Geist verzehrt sein wollte, entflammt für Dich. Wir danken Dir für den wunderbaren Psalm, der sein Herz bewegte, wie auch unseres heute: „Erkennt, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst (...)“ (Psalm 100,3).
Herr, mögen wir in Deine Tore mit Dank einziehen und in Deine Vorhöfe mit Lobgesang (vgl. Psalm 100,4). Vater, wir beten, dass – so wie damals ein Lamm im Alten Testament – wir heute unsere Leben darbringen. Wir bitten Dich, es ganz für Dich zu gebrauchen, damit anstatt wir selbst, Christus in uns lebt, die Hoffnung der wunderbaren Herrlichkeit (vergleiche Kolosser 1,27).
Tom Elliff: Ich möchte kurz daran erinnern, dass unser Fokus heute auf unserem wunderbaren Privileg liegt, in der Fülle des Heiligen Geistes zu leben.
Wir haben uns auf die Tatsache konzentriert, dass er unser Herrscher ist, und das ist ein Gebot. Deshalb kann es in unserem Leben Realität werden. Das Gesetz stellt Forderungen, die der Mensch nicht erfüllen kann. Aber das Evangelium befähigt uns, es gibt Kraft, die Gebote zu befolgen.
Wir richten unsere Aufmerksamkeit jetzt darauf, nicht nur den Herrn anzubeten, sondern darauf, unser eigenes Ich zurückzustellen, damit Gott in uns wirken kann.
Wenn wir von uns selbst erfüllt sind (und das sind wir) und uns weigern, loszulassen, ist es unmöglich, die Fülle des Geistes zu erleben. Wir wollen in den nächsten Momenten vor den Herrn kommen – nicht nur für uns selbst, sondern auch für unser Land, wir wollen unsere Sünden bekennen und Buße tun.
Tim St. Clair: Vater, wir haben zwei Möglichkeiten: entweder im Geist zu wandeln oder nach dem Fleisch zu leben. Mein Wunsch, Vater, ist es, frei zu sein von allem, was Dir nicht gefällt, und mit der ganzen Fülle Gottes erfüllt zu werden, die durch Deinen Geist zugänglich ist.
Danke, Herr Jesus, dass – wie Du es den Jüngern auf dem Obersaal sagtest – Du uns Deinen Geist hinterlassen hast – um uns zu lehren, zu leiten, um uns an alles zu erinnern, in uns zu wohnen und uns mit Kraft zu erfüllen.
Du Geist Gottes, mögest Du heute in allem die Leitung haben. Mögen wir Dir nicht im Wege stehen. Darum bete ich.
Bob Bakke: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen und wie zerbrechlich wir sind. Vater, zeige uns heute, dass unsere Hoffnung nur in Dir liegt, in Dir allein.
„HERR, höre mein Gebet und vernimm mein Schreien! Schweige nicht zu meinen Tränen; denn ich bin ein Fremdling bei dir, ein Gast wie alle meine Väter. Blicke weg von mir, damit ich wieder froh werde, bevor ich dahinfahre und nicht mehr bin!“ (Psalm 39,13-14).
Herr, wir erkennen, wie dringend wir alles in unserem Leben Deiner souveränen Kontrolle anvertrauen müssen. Danke für das Wort, das Du heute Morgen gebraucht hast, um unsere Herzen zu treffen.
Wir danken Dir, für Deine spürbare Gegenwart in unserem Leben. Bewege uns, Vater. Befreie uns von uns selbst. Herr, wir möchten Dich heute in Deiner Fülle erfahren, damit Du in unserer Schwachheit gepriesen und verherrlicht wirst. In Jesu Namen.
Shirley Dobson: O Herr, wir wissen, dass wir sündige Menschen sind. Wir wissen, dass wir als gesamtes Volk Deinen Heiligen Geist betrübt haben. O Herr, wir kommen heute in demütiger Buße vor Dein Angesicht – nicht nur für unsere Länder, Herr, sondern auch wegen unserer eigenen, individuellen Sünden.
Herr, wir wissen, dass es auch viel Sünde in Deinem Volk der Gemeinde gibt und deshalb haben wir in mancher Hinsicht nicht die Kraft, die wir haben könnten. Wir erreichen nicht das, was wir könnten, weil wir Sünde unter uns dulden.
Wir beten, Heiliger Geist, dass Du mit Deinem durchdringenden Licht jedes einzelne unserer Herzen durchforschst. Herr, wenn es da irgendetwas in unserem Herzen gibt, das Dich betrübt – ganz gleich was es für eine Sünde oder Dunkelheit ist – o, wir bitten dich, überführe Du uns davon!
Wir bitten Dich uns dabei zu helfen, wirklich umzukehren, Buße zu tun und Dich anzuflehen, o Herr, damit wir eine heilige Gemeinde sein mögen. Ein heiliges Volk, das Du uns heimsuchen und beginnen kannst, Erweckung in uns zu bewirken.
Herr, wir beten für unsere Gemeindeleiter im ganzen Land. O Gott, wir beten, dass Du ihnen ganz neu begegnest und dass sie Dich von ganzem Herzen anrufen – für sich selbst, für ihre Gemeinden, für ihre Familien und für unsere Länder.
Wir brauchen Reinigung, Herr, und wir beten, dass Dein Heiliger Geist durch das ganze Land fegt – angefangen in der Gemeinde und dann in den Familien und auch bei den Verantwortlichen in der Regierung. Herr, mögest Du uns alle zu Dir ziehen, damit wir alle eine heilige Brautgemeinde für Dich werden.
Mir ist, als sollten wir uns in Sackleinen kleiden und Asche auf unser Haupt streuen, uns der Länge nach vor Dir niederwerfen und wegen der Sünde unseres Landes wehklagen. Wir danken Dir für Deine Gnade, und wir danken Dir für Deine Barmherzigkeit. Wir danken Dir für Deine unerschütterliche Liebe. In Christi Namen.
Byron Paulus: Herr, ich muss daran denken, wie jemand sagte, dass wir so selbstzufrieden sind, dass wir nicht beten wollen. Wir sind so selbstgenügsam, dass wir denken, wir müssten nicht beten. Und wir sind so selbstgerecht, dass wir nicht beten können.
Gott, all das dreht sich nur um unser eigenes Ich, um den Materialismus und die Ablenkungen dieser Welt. Durch sie sehen wir ja gar nicht mehr, was wir wirklich brauchen, wonach wir verlangen. Und dann noch die vermeintlich gerechten Taten, die wir uns selbst zuschreiben und nicht Dir …
Gott, bitte befreie uns von uns selbst! Bitte befreie uns von all den falschen Motivationen – von dem Verlangen nach Ehre und der Illusion, dass wir darin Erfüllung finden, wo es doch so viel mehr gibt!
Gott, was Du für dein Volk tun willst, übersteigt alles, was wir uns jemals vorstellen können. Erlöse uns von selbstsüchtigen Denken und führe uns in die unermessliche Wirklichkeit Deines Geistes.
Fülle uns so, dass wir überfließen, damit unsere natürliche, spontane Reaktion nur noch von Dir kommt – von Dir allein.
Nancy DeMoss Wolgemuth: Herr, so sehr wir auch über die Sünden unseres Landes trauern, so ist es doch eigentlich keine Überraschung, wenn die Bewohner von Sodom und Gomorra sich wie Bewohner von Sodom und Gomorra verhalten. Aber, Herr, es liegt uns wirklich schwer auf dem Herzen, dass die Bewohner von Zion sich wie die Bewohner von Sodom und Gomorra verhalten – dass Dein Volk, das das Leben Christi in sich trägt und die Kraft des Heiligen Geistes hat, nach dem Fleisch lebt.
Herr, wenn wir in unsere Gemeinden blicken, in unsere christlichen Familien und in unsere eigenen Herzen, sehen wir die Verdorbenheit des Fleisches. Wie unfassbar und schmerzlich ist es doch, dass wir nicht in der reinen, gerechten und lieblichen Fülle und Kraft Deines Heiligen Geistes leben, sondern an den Sünden des Fleisches festhalten und dass christliche Ehen zerbrechen!
Herr, das sind die Dinge, die schwer auf unseren Herzen lasten – die Unmoral in der Gemeinde, die Zufriedenheit mit dem Status quo und die Tatsache, dass die Welt auf die Gemeinde schaut und keinen Unterschied sieht, der sie hungrig und durstig nach Christus machen würde.
O Herr, sei uns gnädig und vergib uns bitte, reinige Deine Gemeinde! Mögen wir von unserem eigenen Ich befreit werden. Die Welt hat nicht die Kraft, von ihrem eigenen Ich loszukommen, aber wir haben sie. Deshalb bitten wir um Vergebung, Herr, um Reinigung, Heilung und die Wiederherstellung Deiner heiligen Braut.
Mögen wir ohne Flecken und Makel sein und den Herrn Jesus lieben. Und wie unser Bruder das Bild des Bräutigams und der Braut erwähnte, mögen wir Menschen sein, die bereitwillig auf Dein liebevolles Werben antworten: „Ja, Herr, ja, Herr, so wie Du willst, soll es geschehen, mach uns zu einer heiligen Braut!“. So beten wir um Jesu willen.
Tom Elliff: Herr, ich erinnere mich an die Worte des Psalmisten: „Denn es ist nicht mein Feind, der mich schmäht; das könnte ich ertragen. Nicht mein Hasser tut groß gegen mich; vor dem wollte ich mich verbergen. Aber du bist es, ein Mensch meinesgleichen, mein Freund und mein Vertrauter!“ (Psalm 55,13-14).
Herr, wie sehr muss es Dich betrüben, wenn Deine Braut – für die Du Dein Leben gegeben hast, um sie rein und heilig und makellos vor Dich zu stellen – sich nachts davon schleicht und durch die Straßen zieht und mit allerlei Liebhabern verkehrt und dann schläft, wenn Du an die Tür klopfst. Wenn wir dann aufstehen und feststellen, dass Du da warst, aber gegangen bist.
Und wenn die, die eigentlich Wächter sein sollten, an deiner Brautgemeinde geistlichen Missbrauch üben. Ausgerechnet wir, die wir Dir in Treue und Liebe ganz hingegeben sein sollten, sind abgeirrt und böse gewesen. Wir verdienen Dein Gericht mehr als alle anderen.
Barbara Blanchard: Herr, wir spüren unter Gläubigen einen Geist des Richtens. Sie gehen genauso aufeinander los, wie es auf der politischen Bühne geschieht. Wir wissen einfach, dass unter den Gläubigen mehr Liebe herrschen sollte – Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Verständnis und Barmherzigkeit.
Du hast uns geboten, dass wir einander und Dich von ganzem Herzen lieben sollen. Wir merken, dass wir als Gläubige nicht nur einander richten, sondern auch eine Gleichgültigkeit in unserem Leben haben, die uns davon abhält, dass Du unser Ein und Alles bist. Wir lassen uns vom Alltag einnehmen, wir sind ständig beschäftigt, aber wir richten unseren Fokus nicht vollständig auf Dich.
Wir bitten Dich um Vergebung, Herr, für jeden einzelnen von uns und für alle Gläubigen in unserem Land. O Herr, vergib uns! Wir wissen, dass Dich das betrübt, denn Du sagst im Alten Testament, dass Dein Volk in der Wüste gegen Dich rebellierte und Dich betrübte, dass es Dich auf die Probe stellte und Dich, den Heiligen Israels, verärgerte.
Wir staunen, dass Du so gut zu uns warst. Du hattest Geduld mit Deinem Volk. Wir beten, dass Du noch in dieser Woche zu jedem Gläubigen in unserem Land sprichst und uns ganz deutlich zeigst, wer Du bist und wie wir vor Dir, dem Heiligen, leben sollen.
Tim St. Clair: Vater, wir sind so dankbar, dass Dein Heiliger Geist nicht auf Gebäude, Telefonanrufe, Radio und Internet beschränkt ist, wie der Herr Jesus zu Nikodemus sagte: „Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht.“ (Johannes 3,8).
Dein Heiliger Geist muss dringend in unserem persönlichen Leben und in unseren Familien Raum gewinnen, angefangen bei denen, die bekennen, dass Du ihr Herr und Erlöser bist. Würdest Du das tun, Vater?
„Das Gericht beginnt beim Haus Gottes; (…) Und wenn der Gerechte [nur] mit Not gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und Sünder wiederfinden?“ (1. Petrus 4,17-18)
Herr, fang bei uns an, bei Deinem Volk. Läutere uns. Reinige uns. Mach uns zu einem heiligen Volk, damit durch die Fülle Deines Geistes in uns verlorene Menschen zu Dir gezogen werden.
Tom Elliff: Wir haben heute unseren Blick auf das geisterfüllte Leben gerichtet. Wir hatten vor Augen, dass Gottes Heiliger Geist unser Leben sicher nicht erfüllen wird, wenn wir von uns selbst erfüllt sind.
In diesen letzten Momenten wäre es gut, zu Gott zu rufen und im Glauben um seine Fülle zu bitten. Er sagt, wenn wir unsere Sünde bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und reinigt (vergleiche 1. Johannes 1,9). Darum können wir seine Fülle mit Freude in Anspruch nehmen. Lasst uns das im Gebet tun.
Shirley Dobson: Herr, ich danke Dir, dass wir nicht in der Knechtschaft der Sünde leben müssen. Du hast in Deinem Wort gesagt, dass jeder, der in Christus ist, eine neue Schöpfung ist; das Alte ist vergangen, und alles ist neu geworden (vgl. 2. Korinther 5,17).
Herr, und heute für unsere Hörerinnen da draußen, die über ihre Sünde Buße getan haben, sie können nun als neue Schöpfung in Christus leben. Die alten Sünden und die alte Bitterkeit und die alten Gesinnungen können von ihnen abgetan werden, und sie können frei sein und in der Fülle des Geistes wandeln.
Herr, wie sehr preisen wir Dich für Dein Geschenk der Vergebung, Dein Geschenk der Wiederherstellung, Dein Geschenk der Erlösung! Herr, wir danken Dir heute dafür, in Christi Namen.
Nancy: Herr, Dein Wort sagt: Wer bittet, der wird empfangen, wer sucht, der wird finden, wer anklopft, dem wird aufgetan. Und wenn schon unsere Väter wissen, wie sie ihren Kindern gute Gaben geben können, wie viel mehr wird der himmlische Vater denen den Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten, (vergleiche Lukas 11,10-13).
Herr, weil wir wissen, dass wir Deinen Heiligen Geist in uns haben, beten wir im Glauben, dass Du uns die größtmögliche Entfaltung und Salbung und Fülle Deines Heiligen Geistes ausgießen mögest.
Lass ihn durch uns fließen. Mögen unsere Familienmitglieder, unsere Geschwister in der Gemeinde, unsere Freunde, unsere Nachbarn und Kollegen bewegt und sich Deiner Gegenwart bewusst werden, wenn die Fülle Deines Geistes durch uns zu ihnen fließt.
Barbara Blanchard: Ich kann nicht anders, als an Evan Roberts zu denken, der vor über hundert Jahren in Wales in einem kleinen Schulraum betete: „Komm, Heiliger Geist, komm jetzt, komm jetzt!“. Er betete mit wenigen anderen die ganze Nacht hindurch.
So kommen auch wir heute zusammen und beten: „Komm jetzt! Komm jetzt, Heiliger Geist!“ Wir wissen, dass Du in uns bist. Wir wissen, dass Du bei uns bist. Komm über uns! Fließe über uns, fließe durch uns, wie die Heilige Schrift sagt, mit „Ströme[n] lebendigen Wassers!“ (Johannes 7,38).
Herr, wir warten gemeinsam auf etwas, das wir so noch nicht erlebt haben. Wir bitten Dich um ein neues Pfingsterlebnis für die Gemeinde, dass viele von Dir in dieser Zeit hören, mehr als je zuvor.
O Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist – komm über uns! Wir rufen zu Dir, o Gott. Wir können nicht aus eigener Kraft tun, wonach wir uns sehnen. Nur Du kannst es tun, und wir erbitten es allein um Deinetwillen. Zeige Dich auf wunderbare Weise in unserer Mitte!
Tim St. Clair: Vater, ich bete, dass Du in den Männern und Frauen Gottes anfängst, die in diesem Land Verantwortung tragen; dass Du in unseren Herzen eine heilige Unzufriedenheit mit dem „gewöhnlichen Trott“ bewirkst und dass „gut genug“ uns nicht mehr genügt.
Vater, ich träume von dem Tag, an dem Männer Gottes, die auf den Kanzeln Dein Wort predigen, darum ringen, dass die Gottesdienste nicht mehr nur routinemäßig und förmlich sind.
Herr, lass uns erfahren – lass mich vielleicht schon morgen erfahren, Vater – was es bedeutet, empfindsam dem Reden deines Geistes nachzugeben. Lass uns erleben, dass Dein Geist in den Herzen der Deinen frei walten kann. Gott, tu es zu Deiner Ehre.
Tom Elliff: Gott, wir kommen jetzt gemeinsam vor Dich, mit Herzen, die in Dankbarkeit vereint sind. Herr, wir sind zutiefst betrübt über unsere Herzen, unser Leben, unsere Gemeinden, unser Land, unsere Not und die Not der Menschen auf der ganzen Welt. Und trotz allem sind wir begeistert, Herr, von dieser wunderbaren Wahrheit, dass wir mit Deinem Geist erfüllt sein können. Dass Du uns mit deinem Leben erfüllen willst.
Vater, wir danken Dir, dass Du in Deinem Wort sagst, dass Du uns in das Bild Deines geliebten Sohnes verwandelst (vergleiche Römer 8,29). Wir sind überzeugt, dass Du auch in dieser Zeit, die wir gemeinsam im Gebet verbracht haben, gefeilt hast. Du hast an uns gearbeitet, hier wo wir uns befinden und an vielen anderen Orten. Du wirkst an uns, an Deiner Braut.
Wie begeistert sind wir von der Gewissheit, dass wir gerade jetzt in der Fülle Deines Geistes leben dürfen, dass Du uns mit der ganzen Fülle Gottes erfüllst (vergleiche Epheser 3,19). Vater, wir danken Dir dafür. Wir danken Dir für diese Verheißung. Wir nehmen sie im Glauben an.
Und so beenden wir diese Gebetszeit mit Lobpreis und einem Herzen voller Dankbarkeit. Herr wir loben Dich und wir danken Dir für diese Dinge. Im wunderbaren Namen Jesu beten wir, Amen.
Lea: Das war Tom Elliff, der dafür betete, dass Gottes Volk in der Kraft seines Geistes lebt und Erweckung erfährt. Vielen Dank, dass du uns auch in dieser Folge wieder dein Ohr geschenkt hast.
Nancy hat uns durch eine herausfordernde Serie über persönliche Erweckung geführt, die den Titel „Seeking Him: – Neu belebt von Ihm“ trägt. Nächste Woche wird sie zum Abschluss darüber sprechen, wie wir eine beständige Stille Zeit entwickeln können. Sei also wieder dabei, bei Belebe unsere Herzen.
Belebe unsere Herzen ist Teil von Revive Our Hearts Ministries.
Wenn nichts anderes erwähnt wird, sind die Bibeltexte der Schlachter Übersetzung
© 2000 Genfer Bibelgesellschaft entnommen.