Dannah Gresh – HEAVEN RULES über meine Gedanken und Gefühle
TW22 Vortrag
Lea Köster: Hier ist Dannah Gresh mit einer festen Wahrheit, auf die du dich verlassen kannst.
Dannah Gresh: Wenn die alte Leier wieder losgeht, entscheide dich bewusst dafür, wieder in Gedanken zu Gott, dem Allerhöchsten, zurückzukommen. Ich habe festgestellt, wenn ich mich bewusst dafür entscheide, meine Gedanken auf Gott, den Allerhöchsten, zu richten, fange ich wirklich an, bei ihm zu bleiben.
Lea: Hallo liebe Freundin. Schön, dass du wieder eingeschaltet hast zum Podcast von Belebe unsere Herzen. Wir sind mitten in der Sendereihe: „Heaven Rules - der Himmel herrscht“. Das bedeutet, Gott hat die vollständige Kontrolle.
Die letzten Wochen haben wir von Nancy, Colleen, Joni und Gabi gehört, was diese Wahrheit in ihrem Leben bewirkt hat. Auch Dannah Gresh hat auf der True Woman Konferenz 2022 darüber gesprochen. Sie hatte die Aufgabe, …
Dannah Gresh – HEAVEN RULES über meine Gedanken und Gefühle
TW22 Vortrag
Lea Köster: Hier ist Dannah Gresh mit einer festen Wahrheit, auf die du dich verlassen kannst.
Dannah Gresh: Wenn die alte Leier wieder losgeht, entscheide dich bewusst dafür, wieder in Gedanken zu Gott, dem Allerhöchsten, zurückzukommen. Ich habe festgestellt, wenn ich mich bewusst dafür entscheide, meine Gedanken auf Gott, den Allerhöchsten, zu richten, fange ich wirklich an, bei ihm zu bleiben.
Lea: Hallo liebe Freundin. Schön, dass du wieder eingeschaltet hast zum Podcast von Belebe unsere Herzen. Wir sind mitten in der Sendereihe: „Heaven Rules - der Himmel herrscht“. Das bedeutet, Gott hat die vollständige Kontrolle.
Die letzten Wochen haben wir von Nancy, Colleen, Joni und Gabi gehört, was diese Wahrheit in ihrem Leben bewirkt hat. Auch Dannah Gresh hat auf der True Woman Konferenz 2022 darüber gesprochen. Sie hatte die Aufgabe, den Frauen zu zeigen, wie wir den Himmel – also Gott selbst, einladen können, in unseren Gedanken zu regieren. Heute hörst du den ersten Teil ihres Vortrags mit dem Titel: Heaven Rules - über meine Gedanken und über Gefühle.
Bevor sie aber beginnt, möchte ich dir ein Bild von Dannah auf der Bühne vor Augen malen. Sie kam auf die Bühne und trug – sagen wir mal, legere Kleidung, Turnschuhe, Jeans und ein Flanellhemd und dabei hatte sie eine große Wasserflasche.
Hier ist jetzt Dannah:
Dannah: Nein, das ist nicht mein normales True Woman-Outfit! Das ist mein holy girl walking-Outfit, nicht zu verwechseln mit einem hot girl walk. Das möchte ich klarstellen!
Ich weiß nicht, wenn ihr nicht auf TikTok seid, wisst ihr wahrscheinlich nicht, was ein hot girl walk ist. Das ist, wenn du ein passendes „Walking Outfit“ trägst. Früher waren das Jogginganzüge. Du trinkst ordentlich – ziemlich viel Flüssigkeit – eine sehr ernste Sache für hot-girl-walker. Und du gehst und führst dabei Selbstgespräche.
Du sagst sowas wie: „Ich brauche niemand! Ich schaff das! Ich mach das alles super! Ich denke krass positiv!“ Hmmm…. Ich könnte das jetzt mit der Bibel auseinandernehmen, aber ich sage nur: Psychologen haben Studien zu diesen Affirmationen durchgeführt und haben entdeckt, was sie überraschte: Sie funktionieren nicht.
Aber es gab in früheren Zeiten eine Gruppe von Menschen, die die Kunst der Selbstgespräche praktizierten und zwar auf eine sehr wirksame Art und Weise – die Psalmisten. Sie führten Selbstgespräche, und während sie so mit sich redeten, stellten sie fest, dass es funktioniert. Ich habe auch gemerkt, dass es funktioniert. Woher ich das weiß? Ich hab’s ausprobiert.
Im Laufe der letzten fünf Wochen – aus meinem Bedürfnis heraus, mich zu bewegen, und inspiriert von den hot girl walks – habe ich beschlossen, mit den holy girl walks anzufangen. Nun, ich hatte immer Wasser dabei, aber da hört die Ähnlichkeit auf, denn wie ihr seht, ist dies kein passendes Outfit.
Das sind Farmgirl-Sachen, denn ich lebe auf einer Farm. Meine Jeans, meine Sportschuhe, mein Flanellhemd, das ich trage (die Ziegen haben sogar ein Stück rausgerissen).
Und wenn ich dann so spazieren gehe, denke ich über die Worte der Bibel nach. Und ich sage euch was: In nur fünf Wochen hat Gottes Wort mich verändert. Und zwar radikal! Als ich feststellte, dass das Auswendiglernen von Versen und das Nachsinnen über sein Wort auf eine intensivere und kraftvolle Art und Weise, eine Erfahrung mit Gott ist, die uns über das Bibelstudium hinausführt und dem Wort ermöglicht, unser Herz und unseren Verstand zu durchdringen.
Und statt dass deine Gedanken verrückt spielen, kannst du die Einstellung Jesu haben. Das hat mir etwas gezeigt – ich wusste es schon vorher, aber das war jetzt die Bestätigung: dass meine Gefühle, meine Gedanken und die Schlagzeilen mein Denken nicht bestimmen dürfen.
Jesus Christus wird meine Gedanken bestimmen und beherrschen, und deine, wenn wir ihn lassen, wenn wir ihn darum bitten. Heute möchte ich euch deshalb einladen, dieselbe Erfahrung zu machen wie ich und den Himmel zu bitten, über eure Gedanken zu herrschen.
Nun lasst mich euch das beste Beispiel geben, das ich kenne, eines Psalmisten, der das getan hat. David. Psalm 42, sehr bekannt. Ich lese euch vor, was David in Vers 6 schreibt: „Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er mir hilft mit seinem Angesicht!“
Ich möchte, dass ihr kurz mal nachdenkt: Wann führte er Selbstgespräche, und warum sprach er mit sich selbst? Nun, er sprach mit sich selbst, als er niedergeschlagen war, als er deprimiert war. War jemand von euch mal niedergeschlagen in den letzten Jahren? Ja … ihr alle – und der Rest passt gerade nicht auf.
Ängste und Depressionen haben in den letzten Jahren um 25 Prozent zugenommen. Wir versuchen, uns von den Schlagzeilen nichts anhaben zu lassen, stimmt’s? Was mich angeht: Ich bin kein ängstlicher Mensch und schlafe normalerweise wie ein Stein, was ich liebe. Aber im Januar änderte sich das. Da fing es an, dass ich so 15 Minuten nach dem Einschlafen wieder aufwachte mit Angst, furchtbarer Angst!
Wovor? Vor nichts Bestimmtem eigentlich, aber wenn ich ehrlich bin, vor fast allem. Und das ist der Moment, wo dann auf einmal dieser Film in meinem Kopf abläuft, von dem ich nicht möchte, dass er abläuft. Kennt ihr das? Diese Stimme, die sagt: „Du schaffst es nicht, und du wirst es auch nie schaffen! Wenn du wirklich Christ wärst, dann hättest du jetzt keine Angst.“
Habt ihr auch manchmal so eine Stimme, die sich in den unpassendsten Momenten meldet? Ehe man sich versieht, liegt man drei Stunden wach und das Einzige, was beim Einschlafen hilft, ist Toast mit Erdnussbutter!
Nun, was passiert, wenn man nicht schläft, ist: Die Gefühle fangen an, immer negativer zu werden und auch der Körper leidet. Es war wirklich ein schwieriges Jahr für mich, und ich musste feststellen, dass meine Gefühle sich zu Wort melden.
Manchmal werden diese Gefühle richtig laut aufgedreht. Wir haben aber das Recht, in Jesus Christus diese Gedanken abzuschalten und auf etwas anderes zu hören, auf eine andere Stimme. Auf die Stimme, die in unserem Herzen und in unserem Leben die Herrschaft hat.
Dr. Martin Lloyd-Jones hat mal etwas gesagt, was es richtig gut trifft. Wenn die Gedanken kommen, meint er: „Sehr oft ist unser Elend darauf zurückzuführen, dass wir uns selbst zuhören, statt zu uns selbst zu sprechen.“ Hört nicht länger auf diese Gedanken, Mädels! Fangt an, euch selbst zu sagen, was wahr ist!
Und deshalb redete David mit sich selbst. Wann? Als er down war. Warum? Um sich an die Wahrheit zu erinnern. Und mit wem redet er? Er sagt nicht: „Komm schon, David, du bist ok. Schließlich bist du doch der König, Alter!“ Nein! „Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er mir hilft mit seinem Angesicht.“
Er sagt sich nicht irgendwelche positiven Dinge. Er nimmt sich selbst vom Thron seines Verstandes, seiner Gedanken, herunter. Er lenkt seinen Fokus, seine Gedanken, von sich selbst weg, dahin, wo sie hingehören: auf Gott!
Und, Mädels, wir tun uns manchmal schwer damit, wenn das Gedankenkarussell erstmal in Gang ist. Und heute möchte ich euch darum bitten, dass ihr eure Hoffnung auf Gott setzt. Ich möchte, dass ihr erlebt, was ich in den letzten fünf Wochen erlebt habe. Ich lade euch dazu ein.
Hört mal, ich bin keine schwache Frau. Aber selbst wir Leiterinnen, selbst wir Mütter – vielleicht sogar ganz besonders wir Mütter – müssen uns manchmal dazu ermahnen, die richtigen Gedanken zu denken und Gott einladen, in unseren Herzen und Gedanken zu regieren. Dazu möchte ich euch heute einladen.
Wir tun das jetzt, indem wir einen holy girl walk zusammen machen. Habt ihr Lust dazu? Ich führe euch durch Psalm 91. Ich führe euch durch diesen Psalm, weil ich ihn sehr passend finde. Psalm 91 taucht in einem Abschnitt der Psalmen auf, der als Buch IV bezeichnet wird, und in diesem Buch IV geht es um die Herrschaft Gottes. Passt das zu dem heutigen Tag? Ja.
Dieses Buch ist eine Sammlung von Psalmen, denen die Zerbrochenheit unseres Lebens und unserer Welt nicht entgeht, sondern die uns daran erinnern, dass wir sie durch die Linse der großartigen Souveränität Gottes betrachten müssen. Anders gesagt: In diesen Psalmen geht es darum, dass der Himmel herrscht.
Also los, fangen wir an. Schlagt Psalm 91 in euren Bibeln auf. Ich mache das auch, (obwohl das nicht unbedingt nötig ist, weil ich ihn inzwischen auswendig kann), preist den Herrn! Das passiert, wenn man holy girl walks macht und die ganze Zeit über das Wort Gottes nachdenkt.
Lasst mich euch die ersten beiden Verse vorlesen:
„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt,
und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt.
Der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg,
mein Gott, auf den ich hoffe!“
Ich möchte, dass ihr einen Stift nehmt, wenn ihr wollt, und die Worte „des Höchsten“ einkreist oder unterstreicht. Gleich hier ganz am Anfang wendet der Psalmist seinen Fokus von sich selbst weg und richtet seinen Fokus auf Gott. Anstatt schmeichelnde Worte zu benutzen, um durchzuhalten, blickt er auf Gott, den Höchsten – den Allerhöchsten!
Das Wort hier, die Worte in Hebräisch sind elyon, elyon. Es ist ein Wort, das „oben“, bedeutet, aber es beschreibt Höhe im Verhältnis zur Niedrigkeit anderer Dinge. Es erinnert also nicht nur daran, dass Gott oben ist und ich nicht. Er ist Gott, ich nicht. Gott ist hoch oben, nichts anderes steht über ihm. Was für eine wunderbare, kraftvolle Wahrheit, die wir brauchen in einer Welt, die so kaputt ist wie unsere. Amen. Er ist oben.
Als ich so lief, und das ist, was passierte, als ich anfing, diese holy girl walks zu machen und über diese Bibelstellen nachzudenken. Der Herr lässt mich nach neuen Aspekten verschiedener Wörter forschen, und ich habe mich gefragt: „Wann wurde der Begriff elyon oder El elyon – Gott, der Höchste – wohl zum ersten Mal verwendet?“
Wir sehen es an vielen Stellen in der Bibel, und auch im Buch Daniel. Aber ich wollte wissen, wann es das erste Mal war. Also suchte ich danach und fand es in 1. Mose 14. Und zwar: Vielleicht bleibt ihr am besten mit einem Finger in Psalm 91 und geht mit mir zu 1. Mose 14 zurück. Ich möchte, dass ihr diese Worte mit eigenen Augen seht.
Nun, damals war gerade ein großer Krieg ausgebrochen. Vier Könige bekämpften fünf Könige. Die vier Könige gewannen, weil sie von einem grimmigen König angeführt wurden, Kedor-Laomer. Und während der Schlacht erfährt Abram, dass Lot, sein Neffe, gefangen genommen wurde.
Also beschließt er, etwa dreihundert seiner Hirten zu nehmen und loszuziehen, um seinen Neffen Lot von den vier Königen zu befreien, (die die fünf Könige besiegt hatten) und die ein grimmiger König, Kedor-Laomer, anführte – und er siegt! Okay, ich sage es euch vor, aber ihr hoffe, ihr denkt es auch: Der Himmel herrscht!
Manchmal ist das ein Trost für uns in unserem Leiden, und manchmal, ihr Lieben, ist es ein Siegesschrei, denn der Himmel regiert! Und in diesem Fall war es so. Ich möchte aber, dass ihr seht, wer diese Worte gesagt hat. Wenn ihr mit mir in 1. Mose 14 seid, seht euch Vers 19 an. Es ist König Sodom, der diese Wort sagt (und wir wissen von diesem Volk, dass es ziemlich böse war). Er sagt: „Gesegnet seist du Abram von Gott, dem Allerhöchsten [die erste Erwähnung in der Bibel], dem Besitzer des Himmels und der Erde, [wie gerade gesungen wurde, er ist der Besitzer, alles gehört ihm]! Und gelobt sei Gott, der Allerhöchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat!“ (Verse 19-20).
Ich finde es erstaunlich, dass es ein Heide war, der zuerst unseren Gott elyon, El elyon nannte, Gott, den Allerhöchsten. Und wisst ihr, was Gottes Geist mir gezeigt hat, als ich beim holy girl walk darüber nachdachte: Darum müssen wir so leben, als wenn der Himmel wirklich herrscht, denn wenn wir so leben, als ob der Himmel herrscht, dann haben wir nicht nur eine andere Lebenseinstellung, sondern auch die anderen um uns herum sehen, dass der Himmel regiert. Die Verlorenen um uns herum sehen es und fangen an zu glauben, dass der Himmel herrscht.
Unser Leben muss zeigen, dass wir es glauben! Und manchmal, wenn dieser Film in unserem Kopf abläuft, vergessen wir es. Wir müssen uns erinnern, dass er der Allerhöchste ist, dass ihm Himmel und Erde gehören. Er allein ist über allem!
Und selbst wenn alles andere zusammenbricht, hält er es zusammen. Wenn uns die Dinge über den Kopf wachsen, steht er immer noch darüber. Er ist Gott, der Allerhöchste, und wir müssen uns immer wieder daran erinnern, und an das denken, was wahr ist.
Was du über dich selbst denkst, ist eigentlich gar nicht so wichtig. A. W. Tozer hat mal gesagt: „Was dir in den Sinn kommt, wenn du an Gott denkst, ist das Wichtigste an dir.“ Wir müssen darüber nachsinnen und uns immer wieder erinnern, dass er Gott, der Allerhöchste, ist.
Nun, an dieser Stelle, er erkennt Gott als den Allerhöchsten, da sagt der Psalmist: „Hier will ich verweilen.“ Ich möchte kurz auf dieses Wort eingehen. Als ich spazieren war, dachte ich: „Oh, das Wort „verweilen“ ist interessant. Nach meinem holy girl walk werde ich zu meiner Hobby-Farm zurückkommen, die ich liebe, wo mein gemütliches Kissen und mein weiches Sofa auf mich warten.“ Im Sinne von: Da habe ich Geborgenheit erlebt, und da will ich wieder hin zurück.
Und die Einladung hier ist, dass Gott sagt: „Komm zu mir zurück, bring deine Gedanken hierher zu mir zurück, bleib hier, bei mir, jeden Augenblick, jeden Tag, kehr zurück!“
Wenn die alte Leier wieder losgeht, entscheide dich bewusst dafür, wieder in Gedanken zu Gott, dem Allerhöchsten zurück zu kommen. Ich habe festgestellt, wenn ich mich bewusst dafür entscheide, meine Gedanken auf Gott, den Allerhöchsten, zu richten, fange ich wirklich an, bei ihm zu bleiben.
Und das habe ich über das Wort „bleiben“ (engl. to abide) gelernt: Das Wort „bleiben“ hat einen etwas anderen Touch als das Wort „verweilen“ (engl. to dwell). Ich habe mich gefragt: Was sagt das hier? Wiederholt es sich nicht? Nein. Das Wort „bleiben“ bedeutet „sich häuslich einrichten“. Ihr geht nicht weg.
Und, Mädels, wenn ihr beginnt, Zeit mit dem Allerhöchsten zu verbringen, werdet ihr merken, dass eure Gedanken und euer Herz weniger weit abschweifen. Der Film, die Gedanken, sie sind nicht mehr so laut und ihr bleibt in der Gegenwart Gottes, weil ihr nie wirklich weggegangen seid!
Ich möchte… Das ist nicht leicht, denn manchmal bringen uns unsere Gefühle, unser Leben und unsere Umstände in Situationen, in denen wir eigentlich nicht sein wollen. Aber überlegt mal: Es besteht Uneinigkeit darüber, wer diesen Psalm geschrieben hat und wann, aber worüber sich die Bibelwissenschaftler einig sind, ist, dass Daniel und die anderen Gefangenen in Babylon, diese Worte gesungen haben müssen, während sie in Gefangenschaft lebten. Sie lebten dort, wo sie nicht leben wollten, in Umständen, in denen sie nicht sein wollten, und betraten Orte, wo ihre Füße sie nicht hintragen wollten.
Wo haben dich deine Füße hingetragen, wo du vielleicht gar nicht hin wolltest? Wo lebst du, wo du denkst: „Ähhh!“? Und da an dem Punkt, verweile bei dem Höchsten. Bleibe bei dem Allmächtigen, da an der Stelle.
Ich habe gemerkt, wenn ich längere Zeit an einem Ort verweile, dann werde ich auch bleiben. Das eine führt ganz natürlich zum anderen. Nun, was macht der Psalmist in diesen beiden Versen? Er erinnert sich an das, was wahr ist. Denn wenn dieser Film erst einmal abläuft, leiden wir irgendwie an Gedächtnisschwund, oder? Wir vergessen, wer Gott ist, und drehen uns nur noch um uns selbst.
Wisst ihr, warum Joni in der Nacht Trost fand, wie wir in ihrem Vortrag gehört haben? Sie war schon in der Gegenwart des Allerhöchsten gewesen, bevor sie in diese Situation kam. Ihr Herz war vorbereitet.
Diese Bibelstellen waren in ihrem Herzen und in ihrem Kopf, weil sie ihre eigene Art von holy girl walk gemacht hatte. Ich weiß nicht, wie der in ihrem Fall aussah, aber sie hatte es gemacht. Sie hatte ihr Herz auf diese Situation vorbereitet.
Bereitest du dein Herz auf solche Situationen vor? Bereitest du dein Herz vor, so dass du, wenn die Katastrophe eintritt, in dem Allerhöchsten bleiben und zur Ruhe kommen kannst? Denn ich sage dir, was passiert, wenn du das tust. Du kannst es ab Vers 3 sehen:
„Ja, er wird dich retten vor der Schlinge des Vogelstellers
und vor der verderblichen Pest;
er wird dich mit seinen Fittichen decken,
und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen;
seine Treue ist Schirm und Schild“ (Verse 3-4).
Ich wünschte, ich könnte weitermachen hier, weil das so gut ist, aber ich muss aufhören und euch etwas erzählen, wo Gott mir geholfen hat, etwas zu sehen, als ich spazieren war und über diesen Vers nachdachte.
Wir haben Pfaue auf unserem Hof. Sie sind niedlich. Morgens kommen sie für Erdnüsse auf die Terrasse. Einmal hatten wir eine Zeitlang eine kleine weiße Henne namens Roxie, eine echte Persönlichkeit! Sie sah mir beim Bücher schreiben zu. Dann saß sie da und starrte mich an, während ich tippte.
Nun, sie war plötzlich verschwunden. Ich war traurig, ich vermisste meine Gefährtin. Als ich insgeheim hoffte, sie würde wieder auftauchen, aber ihren Verlust betrauerte, war das so ein Tag, an dem die Gedanken in meinem Herzen sehr, sehr laut waren. Kennst du solche Tage? Und ich dachte: Ich muss einfach mal raus! Vielleicht, wenn ich raus gehe und einen Tapetenwechsel mache, gehts mir besser.
Aber so funktioniert das nicht. Deshalb müssen wir ja mit dem Allerhöchsten Zeit verbringen. Als ich draußen war, sagte ich: „Jesus, ich muss wissen, dass Du wirklich da bist. Dass Du mich siehst. Dass Du Dich um mich kümmerst.“ Und da, in dem Moment, sah ich, im Dämmerlicht weit hinten einen kleinen weißen Punkt auf einem Pfosten am Weideplatz. Und ich fragte mich: Ist das vielleicht Roxie?!
Also begann ich dorthin zu gehen – es waren ungefähr 200 m. Alle Hoftiere folgten „Mama“ brav auf der Weide, ich ging am Zaun entlang. Alle kamen mit: der fette Esel, die Zwergziegen und die Lamas. Das Pferd war vor mir da und stupste das kleine weiße Huhn an.
Nun, da war irgendetwas faul, denn Roxie war zwar lieb, aber sie konnte die anderen Tiere auf der Farm nicht leiden. Sie war sehr schreckhaft in ihrer Nähe. Ich wusste, da stimmt was nicht. Ich schob das Pferd zur Seite und dachte: Okay, was mache ich jetzt? Dieser weiße Pfau verhält sich seltsam.
Und da sah ich plötzlich zwei kleine schwarze Augen und einen winzig kleinen Schnabel unter ihrem Flügel hervorlugen! Ich trug sie in die Scheune zurück und dachte sofort an den Vers: „Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du Zuflucht haben.“
Wisst ihr! Wenn ein kleiner, zarter Vogel von vielleicht 4 Kilo einem Pferd von 200 Kilo standhalten kann, dann versichere ich euch: Euer Gott bewegt sich nicht von der Stelle, wenn ihr Schutz braucht!
Lea: Das war der erste Teil von Dannah Greshs Vortrag: Heaven Rules - über meine Gedanken und Gefühle. Nächste Woche kannst du den zweiten Teil in unserem Podcast hören und bis dahin den holy girl walk ausprobieren. Geh raus und denke über Gottes Wort nach.
Wenn du magst, teile uns doch mit, was die Wahrheit: „Heaven Rules - der Himmel herrscht“, mit dir persönlich macht. Wie verändert diese Wahrheit deine Gedanken und Gefühle? Schick uns dazu gerne eine Nachricht über unsere Website belebeunsereherzen.com.
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Ich freue mich, wenn du nächste Woche wieder zuhörst. Bis bald!
Belebe unsere Herzen ist Teil von Revive Our Hearts Ministries.
Wenn nichts anderes erwähnt wird, sind die Bibeltexte der Schlachter Übersetzung
© 2000 Genfer Bibelgesellschaft entnommen.