Lea Köster: Hallo, Freundin. Na, hast du letzte Woche den Holy Girl Walk ausprobiert?
Wenn du jetzt nicht weißt, worüber ich spreche, dann hast du letzte Woche den ersten Teil von dem Vortrag HEAVEN RULES über meine Gedanken und Gefühle verpasst!
Aber erst mal – Herzlich Willkommen!
Dannah Gresh: Gott hat bestimmte Eigenschaften, die wir nur in der Löwengrube, im Feuerofen und im Schrecken der Nacht erfahren. Und er möchte, dass wir sie kennenlernen und lädt uns ein, ihn in diesen Situationen zu erfahren.
Lea: Du hörst wieder den Podcast von Belebe unsere Herzen. Wir befinden uns mitten in der Serie HEAVEN RULES – der Himmel herrscht und letzte Woche hat uns Dannah Gresh den Holy Girl Walk erklärt. Da wir heute die Fortsetzung hören, solltest du Teil 1 unbedingt kennen. Wir machen es dir gerne leicht, daher findest du jede unserer Podcast-Folgen auf unserer …
Lea Köster: Hallo, Freundin. Na, hast du letzte Woche den Holy Girl Walk ausprobiert?
Wenn du jetzt nicht weißt, worüber ich spreche, dann hast du letzte Woche den ersten Teil von dem Vortrag HEAVEN RULES über meine Gedanken und Gefühle verpasst!
Aber erst mal – Herzlich Willkommen!
Dannah Gresh: Gott hat bestimmte Eigenschaften, die wir nur in der Löwengrube, im Feuerofen und im Schrecken der Nacht erfahren. Und er möchte, dass wir sie kennenlernen und lädt uns ein, ihn in diesen Situationen zu erfahren.
Lea: Du hörst wieder den Podcast von Belebe unsere Herzen. Wir befinden uns mitten in der Serie HEAVEN RULES – der Himmel herrscht und letzte Woche hat uns Dannah Gresh den Holy Girl Walk erklärt. Da wir heute die Fortsetzung hören, solltest du Teil 1 unbedingt kennen. Wir machen es dir gerne leicht, daher findest du jede unserer Podcast-Folgen auf unserer Website belebeunsereherzen.com.
Aber zurück zu Dannah. Dannah kennt es, wenn ihre Gedanken verrückt spielen. Und ich sag das oft meinen Mädels zuhause: „Das, was wir denken, beeinflusst unsere Gefühle.“ Wir müssen also auf unsere Gedanken aufpassen und sie bewusst lenken. Ich sage dir, es macht einen gewaltigen Unterschied, wenn du den Himmel, also Gott selbst, über deine Gedanken regieren lässt!
Hier ist jetzt Dannah mit HEAVEN RULES über meine Gedanken und Gefühle:
Dannah Gresh – HEAVEN RULES über meine Gedanken und Gefühle
TW22 Vortrag
Dann versichere ich euch. Euer Gott bewegt sich nicht von der Stelle, wenn ihr Schutz braucht.
Aber ich möchte euch noch etwas anderes zeigen, was auf meinem Spaziergang passierte. Wisst ihr, ich möchte euch Mut machen! Studiert nicht so angestrengt, denkt vielmehr über einzelne Wörter oder Satzteile nach. Bittet Gottes Geist euch zu lehren. Als ich das tat, hat der Herr mir etwas über Federn beigebracht.
Dies ist eine Pfauenfeder. Ich zeige sie euch nur, weil sie schön ist! Das ist eine Flügelfeder; sie ist stark. Man hat sie zum Schreiben benutzt, weil sie so stark sind. Das hier ist eine Flaumfeder. Die sind wunderschön, sie sind zart und weich. Seht euch diese Daune an. Sie wirken beruhigend. „Er wird dich mit seinen Fittichen decken.“ Wo Gott am sanftesten ist, möchte er dich bergen.
Das ist gewaltig, unerschütterlich. Aber auch sicher, heilsam und beruhigend. Wie kommt man dahin? Man kommt dahin, indem man verweilt! Nicht bei den alten Gedanken, sondern bei dem Allerhöchsten. Er möchte, dass du genau an dieser Stelle verweilst!
Und dann, und dann meine Lieben, heißt es weiter … hört genau zu, wisst ihr, das ist ein Wort, das ich wirklich nötig hatte!
„Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht“ (Vers 5a).
Nun, das tat ich. Ich fürchtete mich. Die Nächte waren lang und schwer! Aber nachdem ich angefangen hatte, bei Gott zu bleiben, ganz neu, fing ich an den Sieg darüber zu haben.
Vor einer Woche, vor sieben Tagen, wachte ich wieder mit dieser Angst auf und ich dachte: Weißt du was? Ich brauche keinen Toast mit Erdnussbutter mehr!
„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt,
der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen.
Ich sage zu dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg,
mein Gott, auf den ich traue!“
Und zehn Minuten später schlummerte ich wie ein Baby – in der Geborgenheit und Sicherheit der Flügel meines Vaters. Ladies, das funktioniert. Wie viele von euch kennen diesen Trost und diese Sicherheit bereits? Wenn die Gedanken kommen wollen, und du dich stattdessen dem Wort und der Wahrheit Gottes zuwendest und du richtest dich auf Gott aus, den Allerhöchsten.
Wie Viele von euch haben das schonmal so erlebt? Warum vergessen wir es dann!? Warum vergessen wir es? Heute ergeht die Einladung an dich, das Vergessen zu beenden. Denn hört was er uns hier sagt:
„Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht,
vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt,
vor der Pest, die im Finstern schleicht,
vor der Seuche, die am Mittag verderbt.
Ob tausend fallen zu deiner Seite
und zehntausend zu deiner Rechten,
so wird es doch dich nicht treffen;
ja mit eigenen Augen wirst du sehen,
und zuschauen, wie den Gottlosen vergolten wird.“ [Warum?]
Weil du den Herrn zu deiner Zuflucht gemacht hast!
Der Höchste ist deine Zuflucht.
„Kein Unglück wird dir zustoßen
und keine Plage zu deinem Zelt sich nahen“ (Verse 5-10).
- Bei Gott bleiben bringt uns unter seine Flügel.
- Bei Gott bleiben stellt uns in seinen Trost.
- Bei Gott bleiben bringt uns dahin, den Schrecken der Nacht zu überwinden, und den Pfeil abzuwehren, der bei Tag fliegt.
Ich weiß nicht, was dir Angst macht und welche Pfeile gerade auf dich zukommen, aber eins weiß ich: Wenn du dich bewusst dafür entscheidest, bei dem Allerhöchsten zu verweilen, musst du diese Dinge nicht fürchten! Er steht darüber.
Sieh mal, wie er uns beschützt! Wie er uns beschützt!
„Denn er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. //
Auf den Händen werden sie dich tragen,
damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.
Auf den Löwen und die Otter wirst du den Fuß setzen,
wirst den Junglöwen und den Drachen zertreten“ (Verse 11-13).
An dieser Stelle möchte ich etwas sagen, weil ich glaube, dass wir diesen Psalm oft lesen und möchten, dass er das aussagt, was wir wollen. Macht jemand von euch das mit Gottes Wort? Wir lesen das und sagen: „Oh ja, ich bin Christ, also wird mir nie was Schlimmes passieren! Das verspricht mir dieser Psalm!“ Nein, das verspricht er nicht.
Bei der einen oder anderen von euch melden sich die Gedanken jetzt lautstark, und ihr sagt: „Oh, oh nein, Gott war keine Zuflucht. Ich habe Krebs bekommen, mein Mann hat mich verlassen und mein Kind hat sich vom Glauben abgewandt. Wo waren seine Flügel? Die Engel haben mich nicht getragen und mir das erspart.“
Wisst ihr, wir wollen diesen Psalm so lesen, als hätten wir einen „Freifahrtschein“, als würden uns die schweren Dinge im Leben erspart werden. Wir wollen glauben, dass wir die Ausnahme sind bei allem Bösen und Schwierigen. Aber halt! Wir müssen das im Kontext der gesamten Schrift sehen.
Jesus sagte – es steht in diesem Buch – „(...) Auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben (...)“ (Johannes 16,33 NL). Ihr werdet auf Schwierigkeiten stoßen. Lasst den Teufel diese Verse nicht verdrehen. Er wird es tun, er hat es auch bei Jesus versucht.
Es sind dieselben Verse, mit denen Satan Jesus in Versuchung führen wollte, als er in der Wüste war. So brachte er ihn auf die Zinne des Tempels und sagte: „Stürz dich hinunter. Werden nicht die Engel auf dich aufpassen?“ (vergleiche Matthäus 4,5-6).
Jesus ließ nicht zu, dass Satan die Schrift verfälscht, und ich flehe dich an: Tu du es auch nicht! Wir brauchen die Engel, weil wir in Schwierigkeiten geraten! Und wenn das passiert, können wir uns im Schutz des Allerhöchsten bergen.
Die Sache ist die: Wir neigen dazu, das Ruf von Daniel haben zu wollen, aber nicht die Höhle des Löwen, stimmt's? Und wir wollen das Wunder, aber nicht die Hitze des Feuerofens.
Wisst ihr, es war in der Löwengrube, es war in der Löwengrube, dass Daniel entdeckte, wie mächtig Gott ist und dass er regiert und über die Mäuler der Löwen herrscht! Es war im Feuerofen, dass die drei Freunde entdeckten, dass Gott mit ihnen in der Hitze war, mitten im Feuer.
Und es war in diesem schrecklichen Jahr, dass ich entdeckt habe, wie tröstlich es ist, unter den Fittichen Gottes, des Allerhöchsten zu leben! Es gibt Lektionen über Gott, die wir nur in diesen schweren Stunden lernen und nicht an den leichten Tagen.
Gott hat bestimmte Eigenschaften, die wir nur in der Löwengrube, im Feuerofen und im Schrecken der Nacht erfahren. Und er möchte, dass wir sie kennenlernen und lädt uns ein, ihn in diesen Situationen zu erfahren.
Wie beendet der Psalmist diesen Psalm? Nun, was jetzt kommt, finde ich echt stark. Habt ihr gemerkt, dass Vers 14 in Anführungszeichen steht? // Dieser Film, der in Davids Kopf ablief, der ihn dazu veranlasste, bei dem Allerhöchsten zu verweilen, sodass er anfing mit sich selbst zu reden … Genau das habe ich in den letzten fünf Wochen erlebt, nachdem ich begonnen hatte, mit mir selbst über den Allmächtigen zu sprechen und nicht über mich, als ich bei ihm verweilte, als ich in seiner Gegenwart blieb, habe ich den Grund erfahren, warum der Psalmist diese Worte in Anführungszeichen gesetzt hat.
Warum die Anführungszeichen? Weil er jetzt beginnt, die Stimme Gottes in seinem Kopf zu hören. Denn es ist Gott, der hier zu ihm spricht. Und er sagt:
»Weil er sich an mich klammert, darum will ich ihn erretten;
ich will ihn beschützen, weil er meinen Namen kennt.
Ruft er mich an, so will ich ihn erhören;
ich bin bei ihm in der Not,
ich will ihn befreien und zu Ehren bringen.
Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!«
Hörst du diese wundervollen Verheißungen Gottes? Er wird dich erretten. Er wird dich beschützen. Vielleicht erspart er dir nicht das Leid, aber er bringt dich durch. Er wird dein Schreien erhören. Er wird in der Not bei dir sein.
In den Nächten, in denen ich nicht schlafen konnte und mich mit Psalm 91 befasste, konnte ich ihn spüren, mitten in der Angst. Er hat mich gerettet! Er will dich zu Ehren bringen. Er will dich sein Heil schauen lassen. Hast du das schon mal erlebt? Hat jemand von euch diesen Allmächtigen in ihrem Leben bereits erfahren? Ich habe ihn auf jeden Fall in den letzten Wochen erlebt.
Aber, wie kommen wir dahin? Ich möchte sehr vorsichtig damit sein. Sind hier ehrgeizige Mädels unter uns? Okay, das hier ist für euch. Ihr müsst das hören, ich weiß, wovon ich rede, deshalb muss ich das sagen: Es ist nicht euer Bleiben und Verweilen, was dies alles möglich macht. Das ist Teil davon. Es ermöglicht euch, es zu empfangen.
Aber oft in meinem Leben denke ich, dass es von meinem in-Gott-Bleiben und meinem Bibelstudium abhängt. Wisst ihr, ich bin eine von denen, die immer alles richtig machen wollen. Ist das bei dir auch so? Schau dir mal Vers 4 an: „Seine Treue ist Schirm und Schild.“
Seine Treue, nicht deine. Es geht nicht um deinen Glauben an dein In-Gott-Bleiben oder deinen Glauben an deinen Glauben. Das führt dich nicht dahin, den Allerhöchsten zu erleben. Wir sind hilflos! Wir sind hilflos! Es ist der allmächtige Helfer, es ist seine Treue. Sie ist Schirm und Schild für uns. Wenn du deinen Glauben auf Gottes Treue setzt, wird sie ein Schild für dich sein.
Darauf müssen wir unseren Glauben ausrichten. Geht nochmal mit mir zurück zu 1. Mose 15. Als ich letzte Woche so beim Gehen darüber nachdachte, da kam mir in den Sinn, nochmal dahin zurückzugehen, wo Gott zum ersten Mal als der „Allerhöchste“ bezeichnet wird.
Ich dachte: Ich will mir den Kontext ansehen. Ich will sehen, was Gott da vielleicht für mich hat.
Als ich so spazieren ging, zeigte Gott mir das hier. Also, seht euch Kapitel 15 an. Das ist, kurz nachdem das erste Mal von El Elyon die Rede ist. Das ist einer der wichtigsten Abschnitte in 1. Mose und hat unglaubliche Auswirkungen auf uns heute. Lasst mich lesen, was in Abrams Leben geschah.
In 1. Mose 15,1 steht:
„Nach diesen Begebenheiten [d.h. nach der Schlacht, nachdem er das Wort El Elyon gehört hatte] kam das Wort des HERRN zu Abram in einer Vision: Fürchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild und (...) sehr großer Lohn.“
Gottes Treue ist der Schild. Er selbst ist der Schild. Wir können uns nicht selbst schützen. Aber Abram fragt: „Wie Gott?“ Weil, wenn ihr die Geschichte kennt, wisst ihr, dass nicht alles so ausgegangen ist, wie er es sich erhofft hatte, wie auch für uns nicht alles so ausgeht, wie wir es uns erhoffen. Auch er hatte Dinge in seinem Leben, die sich nicht richtig anfühlten.
In Vers 9 sagt Gott:
„Bringe mir eine dreijährige Kuh und eine dreijährige Ziege und einen dreijährigen Widder und eine Turteltaube und eine junge Taube!“
Nun, diese Worte bedeuten uns nichts. Sie klingen wie eine Einkaufsliste, aber für Abram waren sie bedeutsam, denn das war die Sprache des Bundes.
Nun gibt es in unserer Sprache keine Kategorie dafür, wir sprechen nicht in der Sprache des Bundes, aber Abram wusste, dass es sich hier um die höchste, heiligste Beziehung handelte, und dass „der Allerhöchste ihm anbot, in diese Art von Beziehung einzutreten.“ Er wusste, was das bedeutete, und war deshalb wohl skeptisch.
Wahrscheinlich hatte er auch Angst, weshalb Gott wohl seine Rede mit „Fürchte dich nicht“ begann. Denn ein Bund bedeutete: „Wir werden einander so treu sein, dass, wenn der Bund gebrochen wird, das schwerwiegende Folgen haben wird.“
Und als Symbol für die Ernsthaftigkeit dieser Folgen, teilten sie die Tiere in zwei Hälften und legten die Teile auf zwei Seiten. Dann gingen sie in der Mitte durch die blutigen Teile und sagten dabei: „Möge es mir so ergehen wie diesen blutigen Teilen, wenn ich diesen Bund breche.“
Würdest du dich fürchten?
Ich bin Gott, dem Höchsten, manchmal so untreu. Meine Sünde ist so hässlich. Ich glaube, Abram zitterte in seinen Sandalen, aber seht, was er tut. Seht, was Gott tut. Gott weiß, dass er wahrscheinlich nicht treu sein kann, deshalb seht euch Vers 12 an, nachdem das Opfer vorbereitet war:
In Vers 12 heißt es: „Und es geschah, als die Sonne anfing sich zu neigen, als die Sonne anfing sich zu neigen, da fiel ein tiefer Schlaf auf Abram“ (Vers 12a).
Warte! Was? Moment mal. Passiert hier nicht gerade etwas Heiliges? Wird hier nicht gerade dieser wunderbare Bund geschlossen? Ja, und Gott weiß, dass Abram seinen Teil der Abmachung nicht einhalten konnte, also lässt er ihn einschlafen. Dann seht euch, seht euch Vers … und dann seht mal, oh, seht euch Vers …, hmmm, ich bin noch nicht mal in Kapitel 15, seht mal wie blond ich bin. Vers 17, dies ist ein heiliger Vers. O Herr! Bitte mach ihnen den Vers so heilig wie mir, trotz meiner Tollpatschigkeit!
„Und es geschah, als die Sonne untergegangen und es finster geworden war – siehe, [da war] ein rauchender Glutofen und eine Feuerfackel, die zwischen den Stücken hindurchfuhr.“
Wir sehen in der gesamten Schrift, dass Gott oft als Feuer oder Flamme erscheint. Gott selbst ging zwischen diesen Stücken hindurch, während Abram schlief, und sagte: „Wenn dieser Bund gebrochen wird …“, und er wusste, es würde passieren, „… dann werde ich wie diese blutigen Stücke werden“ ... und er war es. Mein Jesus, dein Jesus, war voller Blut, weil wir so oft den Glauben verlieren. In der Dunkelheit der Nacht, wenn der Pfeil kommt, schwindet uns der Glaube, und wir werden so furchtsam.
Wir lassen den Film im Kopf laufen, obwohl wir eingeladen sind, zu ruhen und zu verweilen und zu bleiben in der Gegenwart des Allerhöchsten. Meine Lieben, ich lade euch ein. Das Werk ist vollbracht. Wisst ihr, ihr eifrigen, ehrgeizigen Mädels, es gibt nicht viel, was ihr tun könnt. Ruht in Jesus Christus, ruht in dem vollendeten Werk Gottes!
Wisst ihr, warum ich mit den holy girl walks angefangen habe? Weil ich ein Workoholic bin, ein Streber. Erin Davis nennt uns beide „Streber hoch 3!“ Und so war das Spazierengehen meine Art zu sagen: „Ich gehe jetzt spazieren. Es kann sein, dass ich eine Stunde oder anderthalb Stunden weg bin. Ich will einfach auf meinem walk mit Gott zusammen sein. Und den Rest der Welt überlasse ich dem Allerhöchsten.“
Diese Spaziergänge sind meine Art, mich auszuruhen, und ich will euch sagen, was passiert ist. Ich bin anders … nach nur fünf Wochen. Meine Gefühle sind zur Ruhe gekommen. Noch vor sechs Wochen war ich ein Wrack. Ich war furchtsam und ängstlich und sehr, sehr müde und launisch.
Ich schlafe nachts – nicht jede Nacht, nicht immer – aber wenn die Angst mich weckt, weiß ich, was ich mir selbst sagen muss. Ich führe Selbstgespräche. Ich spreche mit mir über den Allerhöchsten. Und ich muss dir von dem Bonus erzählen, ich muss dir von dem Bonus erzählen. Willst du das wissen?
Vor acht Jahren hatte ich mir meinen Rücken schwer verletzt und in diesem Jahr wurde es durch den Schlafmangel so akut, dass ich viel weniger leisten konnte und chronische Schmerzen hatte. Ich hatte keine Ahnung, wie ich dieses Wochenende überstehen sollte, vor sechs Wochen.
Irgendwie hat der Herr im Laufe von fünf Wochen, in denen ich diese Spaziergänge gemacht habe und in ihm geblieben bin, auf wundersame Weise meinen Rücken geheilt! Der Himmel herrscht! Wisst ihr, warum er meinen Rücken geheilt hat? Wegen der Spaziergänge, keine Ahnung. Ihr kriegt ja bestimmt die körperlichen Zusammenhänge.
Aber eins weiß ich: Ich sehnte mich nach Jesus, ich wollte bei Gott, dem Höchsten, verweilen, und ich bekam ein wunderbares Geschenk vom Herrn, und ich bin da sooo dankbar für! Ihr Lieben, ich lade euch ein, das auch zu erleben – diese emotionale Stabilität, den Frieden im Herzen und im Leben.
Und wie macht man das? Ihr schaltet die Gedanken ab und redet mit euch selbst und erinnert euch daran, wer Gott ist ... und dann ruht ihr darin! Ihr ruht darin! Wie sieht das bei euch aus? Wo müsst ihr zur Ruhe kommen?
Vielleicht muss dein Haus gar nicht Pinterest-perfekt sein. Vielleicht, wenn du Freunde einlädst, zum Essen, musst du sie nicht mit einem 6-Gänge-Menü beeindrucken. Manchmal reicht das Fertiggericht völlig aus! Schaffe Raum in deinem Herzen und in deinem Leben für das Verweilen bei Gott. Tust du das?
Hör mal! Weißt du was? Wenn du wirklich süchtig bist nach deiner Arbeit, deiner Leistung und Perfektion, dann mach diese holy girl walks. Geh von deiner Arbeit weg, und während du gehst, gehst du nicht von etwas weg, sondern auf Gott zu!
Ich möchte nur mal wissen: Gibt es diese Eifrigen hier unter uns, die hören mussten, dass sie in Jesus ruhen sollen? Ich möchte, dass du aufstehst, wenn du das bist. Steh auf, wenn du das bist! Du musst unter den Schirm des Höchsten kommen und im Schatten des Allmächtigen bleiben.
Du musst damit aufhören, auf deinen eigenen Glauben zu bauen, auf dein Bibelstudium, deine Fähigkeit bei Gott zu verweilen oder deine Fähigkeit, in ihm zu bleiben. Fang damit an! Heute! Verpflichte dich heute, dass du ab sofort an seine Treue glauben wirst!
Himmlischer Vater, ich bete für diese Frauen. Wir stehen vor Dir und sagen: „Vater, wie oft glauben wir die Lüge, dass alles von uns abhängt. Vergib uns! Vergib uns, Herr. Es ist der Film in unserem Kopf: Wir müssen alles tun, alles sein, wir müssen es richten. Herr, vergib, dass wir das immer wieder glauben.“
Ich bete für jede Frau, die jetzt hier steht. Ich weiß nicht, was es für sie heißt, zu ruhen – in Dir zu ruhen, aber sprich Du bitte zu ihrem Herzen und fordere sie zu der Erfahrung auf, die ich diese fünf Wochen mit Dir gemacht habe, auf den Spaziergängen. Lehre uns zur Ruhe zu kommen und die alte Leier in unserem Kopf durch die einzig nötige Wahrheit zu ersetzen: Der Himmel herrscht und Du bist Gott der Allerhöchste! Amen!
Lea: Wenn du auch so ein Typ-A-Mädchen wie Dannah bist, ein Workaholic, ein Streber hoch 3, dann lass doch mal deine Arbeit liegen und gehe raus. Mach den Holy Girl Walk. Und ich hab es auch nötig.
Unser Thema in den Podcasts ist HEAVEN RULES – der Himmel herrscht. Es sind Vorträge einer Konferenz von Revive Our Hearts aus dem Jahr 2022. Sie helfen uns, uns daran zu erinnern, dass Gott die vollständige Kontrolle hat. Er ist König. Er sitzt auf dem Thron. Er ist souverän.
Nächste Woche spricht Mary Kassian über das Thema HEAVEN RULES über die geschichtlichen Veränderungen in meinem Leben.
Hör gerne wieder zu und lass dadurch deine Gedanken prägen. Bis nächste Woche!
Belebe unsere Herzen ist Teil von Revive Our Hearts Ministries.
Wenn nichts anderes erwähnt wird, sind die Bibeltexte der Schlachter Übersetzung
© 2000 Genfer Bibelgesellschaft entnommen.