FÜNF ZEITLOSE WAHRHEITEN ÜBER DIE HERRSCHAFT DES HIMMELS aus dem Buch Daniel
Lea Köster: Gott hält nicht nur die Weltgeschichte in seiner Hand, sondern auch die kleinsten Einzelheiten unseres Alltags. Hier ist Nancy DeMoss Wolgemuth:
Nancy DeMoss Wolgemuth: Wir klammern uns im Glauben an den Einen, der versprochen hat, eines Tages alle Dinge auf Erden zu erlösen und neu zu machen!
Lea: Herzlich willkommen! Hier ist wieder Belebe unsere Herzen mit Nancy DeMoss Wolgemuth, gesprochen von Annette Schorre. Wie schön, dass du uns dein Ohr leihst zur Podcast-Serie „Heaven Rules - der Himmel herrscht“. Die heutige Folge ist der zweite Teil von Nancys Vortrag „Was macht es für einen Unterschied?“. Falls du den ersten Teil verpasst haben solltest, kannst du ihn einfach auf unserer Website www.belebeunsereherzen.com nachhören.
Dort findest du auch Nancys Buch „Heaven Rules - Finde Trost. Fasse Mut. Gott …
FÜNF ZEITLOSE WAHRHEITEN ÜBER DIE HERRSCHAFT DES HIMMELS aus dem Buch Daniel
Lea Köster: Gott hält nicht nur die Weltgeschichte in seiner Hand, sondern auch die kleinsten Einzelheiten unseres Alltags. Hier ist Nancy DeMoss Wolgemuth:
Nancy DeMoss Wolgemuth: Wir klammern uns im Glauben an den Einen, der versprochen hat, eines Tages alle Dinge auf Erden zu erlösen und neu zu machen!
Lea: Herzlich willkommen! Hier ist wieder Belebe unsere Herzen mit Nancy DeMoss Wolgemuth, gesprochen von Annette Schorre. Wie schön, dass du uns dein Ohr leihst zur Podcast-Serie „Heaven Rules - der Himmel herrscht“. Die heutige Folge ist der zweite Teil von Nancys Vortrag „Was macht es für einen Unterschied?“. Falls du den ersten Teil verpasst haben solltest, kannst du ihn einfach auf unserer Website www.belebeunsereherzen.com nachhören.
Dort findest du auch Nancys Buch „Heaven Rules - Finde Trost. Fasse Mut. Gott regiert.“, das ich dir wirklich sehr empfehle. Auf der Rückseite wird der Inhalt mit folgenden Worten zusammengefasst: „Das Aufschauen zu Gott schenkt uns neue Hoffnung und gibt uns eine gesunde Perspektive.“ Hier ist jetzt Nancy:
Nancy: Gehen wir zu Daniel 4 und zu einer vierten Szene, ich nenne sie:
Szene #4 – Der stolze König verliert seinen Verstand (Daniel 4)
Nebukadnezar war stolz und stark. Er meinte, Gott nicht zu brauchen. Er war blind für seine Not, aber Gott rüttelte an seiner Unabhängigkeit und Kontrolle und er bekam seine Aufmerksamkeit. Gott tut alles, was nötig ist, um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Und wenn er das tut, widerstehe dem nicht. Danke ihm vielmehr, dass er dich genug liebt, um dir zu zeigen, dass nicht du Gott bist, sondern er!
Gott gab Nebukadnezar einen anderen Traum, um ihn zu warnen vor der Gefahr, in der er sich befand; und in diesem Traum sah er einen gewaltigen Baum! Er war prachtvoll, schön und weltweit sichtbar. Dieser Baum bot reichlich Schutz und Nahrung für alle Lebewesen auf der Erde.
Und dann nahm der Traum eine dramatische Wende. Ein Engelbote von Gott ordnete die Zerstörung des mächtigen Baumes an. Daniel 4,11:
„[Dieser Engel] rief mit gewaltiger Stimme und sprach: ‚Haut den Baum um und schlagt seine Äste ab; streift sein Laub ab und zerstreut seine Früchte.‘“
Dieser Baum würde den Vögeln und Tieren nicht länger Schutz und Nahrung bieten. Er würde zu einem Stumpf reduziert, und zwar in Fesseln. Der Baum wäre nicht mehr erhaben, sondern den Elementen unterworfen.
Wir verstehen, dass der Baum einen mächtigen Mann darstellte, der dachte, er sei mächtiger als Gott. Er würde seiner Größe beraubt werden und seinen Verstand verlieren. Er würde sieben Jahre wie ein unvernünftiges Tier leben.
Wir wissen, dass dieser Traum sich direkt auf Nebukadnezar bezog – es ist ziemlich klar, wenn man den Text liest. Aber für Nebukadnezar war es überhaupt nicht klar! Stolze Menschen tun sich schwer, die Wahrheit über sich selbst zu erkennen.
Daniel kam ihm zu Hilfe, und kühn erklärte er die Bedeutung des Traumes dem mächtigen König; er wurde persönlich. Vers 19, Daniel sagt:
„Dieser [Baum] bist du, o König, der du so groß und stark geworden bist und dessen Majestät so groß ist, dass sie bis zum Himmel reicht, und deine Herrschaft bis ans Ende der Erde.“
(Vers 21) „(...) dies ist der Beschluss des Höchsten, der über meinen Herrn, den König, ergangen ist:“ (Vers 22) „Man wird dich von den Menschen ausstoßen, und bei den Tieren des Feldes wirst du dich aufhalten; und man wird dich mit Gras füttern wie die Ochsen und dich vom Tau des Himmels benetzen lassen; und es werden sieben Zeiten über dir vergehen, bis du erkennst, dass der Höchste Macht hat über das Königtum der Menschen und es gibt, wem er will!“
(Vers 23) „(...) Dein Königreich wird dir wieder zuteil werden, sobald du erkennen wirst, dass der Himmel herrscht.“ (Vers 24) „Darum (…) brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn dein Wohlergehen dauerhaft sein soll!“
Wir unterbrechen hier einen Moment. Gott gab dem König aus Barmherzigkeit ein ganzes Jahr, um Buße zu tun, aber er wollte nicht. Das sehen wir im Rest des Kapitels. Denn Stolz ist eine Art zu sagen: „Ich regiere. Ich habe alles unter Kontrolle. Mein Reich komme, mein Wille geschehe.“
Und die Prophetie von Nebukadnezars großem Fall... Übrigens, psychische Erkrankungen sind nichts Neues. Sie mögen verschiedene Ursachen haben, aber hier war es der Stolz des Königs, der ihn seiner Sinne und seines Verstandes beraubte – sein Stolz.
Die Prophetie seines Falles wurde erfüllt, aber letztlich war das eine gute Sache, denn die Disziplin, die Gott ihm auferlegte, führte zu seiner Umkehr, zu Demut und Wiederherstellung. Sie führte ihn zu der Erkenntnis . . .
Daniel 4,34, der letzte Vers, da steht:
„ (...) Der König des Himmels (…); wer aber hochmütig wandelt, den kann er demütigen!“
Wenn ich das lese, weiß ich, etwas Nebukadnezar steckt in jeder von uns. Ich komme nie an diesem Satz vorbei, ohne zu denken, „Gott legt seinen Finger auf mein Herz“. Der König des Himmels … der mich demütigen kann, wenn ich hochmütig wandle.
Der Himmel bekommt immer das letzte Wort. Wenn wir uns weigern, uns zu beugen unter seine mächtige Hand, zwingen wir ihn, uns zu demütigen. Stolz und „Sich-selbst-genug-sein“, sind der sichere Weg in den Ruin. Sich zu demütigen und den König des Himmels anzuerkennen, das ist der Weg – und ist es immer – zur Wiederherstellung.
Wir gehen zu Daniel 6. (Wir müssen leider Daniel 5 überschlagen) Wir sehen die Szene Nummer 5, die letzte und sie heißt:
Szene #5 - Eine Nacht bei den Löwen (Daniel 6)
Daniel lebte in einer feindlichen Umgebung gegenüber Gott und seinen Nachfolgern. Daniels Weisheit und sein gottesfürchtiges Leben brachten ihm kein Lob von Menschen, er wurde sogar dadurch zur Zielscheibe des Feindes. Und kurzfristig schien es, als würde sich ein heiliges, gehorsames Leben nicht auszahlen. Kennst du das aus der Schule, von deinem Arbeitsplatz?
Daniels Widersacher kannten seinen Glauben an Gott und versuchten ihn damit zu Fall zu bringen. Sie drängten den König, ein Edikt zu erlassen, das es verbot (denn sie wussten, Daniel war ein Mann des Gebets!) dreißig Tage lang zu einem anderen zu beten außer zu dem König. Jeder, der es wagte, dieses absurde, unwiderrufliche Dekret zu übertreten, sollte umkommen. In diesem Moment sah es so aus, als hätten Darius [der König geworden war] und seine Beamten die Oberhand.
Aber Daniel wusste, wer der wahre König war; er vergaß das nie, all die Jahrzehnte, die er im Palast lebte. Er kannte den Einen, dem er höchste Loyalität schuldig war. Er würde den Königen treu dienen, ja, aber er ließ sie nie die Stelle Gottes einnehmen.
Er wusste, sein Leben und Schicksal lag nicht in der Hand der Könige, sondern in Gottes Hand. Er wusste, dass Gott mächtiger war als der König. Er wusste, dass Gott Gebete hört und erhört, und er wusste, dass der sicherste Ort, an dem er sein konnte – sogar als der Erlass unterschrieben und besiegelt war – auf seinen Knien in der Gegenwart Gottes war. Das gab ihm Mut, weiterhin zu seinem Gott zu beten.
Beachte, er begann sein Gebetsleben nicht da. Denn er hatte schon ein Gebetsleben! Die Schrift (Daniel 6,11) sagt, dass er in sein Haus ging, wie es seine Gewohnheit war, er öffnete das Fenster und betete in Richtung Jerusalem.
Das ist das Bild eines Mannes, der glaubt, dass der Himmel regiert. Und gemäß dem Erlass des Königs wurde er in die Löwengrube geworfen. Seine Feinde erwarteten, dass er zu Tode zermalmt würde. Aber ihr kennt die Geschichte. Sein Leben wurde von Gott übernatürlich bewahrt. Am Ende der Geschichte ehrt der König den Gott Daniels.
Schließlich wurde Daniel also von Gott geehrt, und diejenigen, die ihn ruinieren wollten, kamen selber um. Fünf Momentaufnahmen von „der Himmel herrscht“ im Buch Daniel.
Jetzt wollen wir fünf zeitlose Wahrheiten ansehen, darüber, dass der Himmel herrscht im Buch Daniel. Und ich hoffe, ihr bekommt die Grundidee, und dann schaut ihr selber im Buch Daniel – und in der ganzen Bibel –, wo ihr sie findet.
1. Der Himmel herrscht über alle Dinge – groß und klein.
Er ist Gott, der Allerhöchste. Er bestimmt souverän und überwacht die Makro-Ereignisse unserer Welt ebenso wie die Mikro-Details unseres Lebens.
Die großen Dinge:
- Der Himmel herrscht über die ganze Geschichte, vergangen, gegenwärtig und zukünftig.
- Der Himmel herrscht über die Geopolitik unserer Welt – über Präsidenten, Premierminister, Monarchen, über Diktatoren und Despoten, über Wahlen und politischen Parteien.
- Der Himmel herrscht über die Welt der Wirtschaft.
- Der Himmel herrscht über die Welt der Natur, über das Wetter und die Stürme.
Da ist keine „Mutter Natur“. Der Himmel herrscht über die gesamte Natur! Er regelt die Jahreszeiten. Er steuert die Temperatur auf der Erde, sodass sie für die Menschen bewohnbar ist. Gott hält die Sonne genau im richtigen Abstand zur Erde, um Leben zu erhalten und damit wir nicht verglühen! Der Himmel regiert auf der Makroebene.
Aber der Himmel herrscht auch im Kleinen:
- Die Einzelheiten unseres persönlichen Lebens: der Verlust eines Jobs, unerwartete Rechnungen, ein kaputtes Auto.
- Ob du es dir leisten kannst, in den Ruhestand zu gehen.
(Teens, jetzt denkt ihr nicht daran, aber irgendwann doch!)
- Die unerfüllte Sehnsucht nach einem gläubigen Partner oder einem Kind.
- Die Details von Fehlgeburten oder Totgeburten.
- Verletzungen und Wunden, die du hast, von denen keiner etwas weiß – wo andere dir Unrecht getan haben.
- Gesundheitliche Dinge.
- Beziehungsprobleme – Kinder auf Abwegen, ein unaufmerksamer Partner, ein untreuer Ehemann.
Der Himmel herrscht im Kleinen, von winzigen Splittern bis zu lebensbedrohlichen Operationen, von Husten und Erkältungen bis zu Krebs, von der Wirtschaft bis zu Wahlen und Erdbeben, von weltbewegenden Nachrichten bis zu Ereignissen, die unser eigenes Leben auf den Kopf stellen. Der Himmel herrscht!
„Der Himmel herrscht“ ist keine Phrase oder ein seichtes Gefühl. Es ist keine fatalistische Sichtweise auf die sehr realen Schwierigkeiten und das Leid in dieser Welt. Aber es ist eine tiefe Ruhe und Zuversicht, dass Gott alles weiß, alles führt – unsere Welt, unsere Tage, unsere Schritte – und dass man ihm in allem vertrauen kann. Nummer 1: Gott herrscht über alle Dinge, groß und klein.
2. Keine irdische Macht, kein Reich wird ewig bestehen. Nur Gottes Reich bleibt für immer.
Wir waren gerade Zeugen davon, dass Queen Elisabeth II. nach einer beispiellosen siebzigjährigen Regentschaft von uns ging! Wenn ihr die Trauerfeier in der Windsor Chapel gesehen habt, saht ihr den bewegenden Moment, als der Reichsapfel, das Zepter und die Krone von ihrem Sarg genommen wurden, um an ihren Nachfolger gereicht zu werden. Die Leute dachten, sie würde für immer leben. Sie lebte sehr lange, aber keine irdische Macht und kein Königreich währen ewig.
Die Reiche der Menschen stehen auf und fallen: gute und schlechte Männer, gute und schlechte Königinnen. Nur Gottes Reich ist unzerstörbar; und eines Tages wird es jedes irdische Reich zerschlagen, das seine Herrschaft ablehnt; und niemand wird mehr Gott und seinem Volk widerstehen.
À propos Ende: Das ist ein wiederkehrendes Thema in Daniels Prophetien. Achtet im Buch Daniel auf die Worte „das Ende“. Wir erfahren, dass die gesamte Geschichte sich auf ein von Gott vorherbestimmtes Ende zubewegt, das genau so stattfinden wird, wie Gott es bestimmt hat.
Wenn die Mächte des Bösen zu gewinnen scheinen und böse Mächte gegen Gott und sein Volk aufstehen, fühlen wir uns als Gläubige manchmal schwach und hilflos. Aber wir fassen Mut und harren in Hoffnung aus, denn wir wissen, dass ihr Triumph von kurzer Dauer ist.
Wir wissen, dass Gott, unser Gott, das letzte Wort hat. Zur festgesetzten Zeit, wenn Jesus wiederkehrt, wird er über alle Feinde triumphieren und regieren für immer, ohne Gegner. Der Himmel herrscht!
3. Zeitlose Wahrheit. Am Ende wird Gott alle seine Leute erretten und alle seine Feinde zerstören.
Wisst ihr, das ist das Ende allen menschlichen Lebens in der Gesamtheit der Geschichte: Zerstörung oder Errettung. Gott wird alle seine Leute erretten und alle seine Feinde zerstören. In Psalm 34,20 und 22, da steht: „Vielfältig sind die Nöte des Gerechten (…)“ (ELB).
„Oh!“, sagst du, „Als ich mich entschied, Jesus nachzufolgen, wusste ich nicht, dass ich mich für ‚viele Nöte‘ entschied!“ Habt ihr’s gewusst? Wir taten es.
„Vielfältig sind die Nöte des Gerechten, aber der HERR rettet ihn aus dem Allen.“ (Vers 20 ELB).
Du sagst: „Aber er hat mich nicht gerettet!“ Noch nicht. Er wird es tun, aus jeder Not, jeder Bedrängnis! Aber schau Vers 22:
„Die Bosheit wird den Gottlosen töten; und die den Gerechten hassen, werden es büßen“ (ELB).
Diejenigen, die Daniels Untergang einfädeln wollten, kamen in derselben Falle um, die sie ihm gestellt hatten, während Daniel übernatürlich befreit wurde. Nun, bei Daniel geschah das in einem Kapitel.
Das geschieht nicht immer so – die Befreiung oder die Zerstörung. Meistens geschieht das nicht so schnell, aber es wird passieren. Auf Gottes Weise und zu seiner Zeit wird er alle retten, die unerschütterlich ihm vertrauen, aber er widersteht denen – er steht gegen die –, die sich der Herrschaft des Himmels widersetzen..
Ich weiß, bei einer Zuhörerschaft wie dieser sind einige hier, die in ihren Herzen (niemand sonst mag es wissen) Gott widerstehen. Ich will euch sagen, eure Arme sind nicht lang genug, um mit Gott zu boxen. Ihr werdet nicht gewinnen!
Das ist unsere Hoffnung und Zuversicht in einer Welt, die sich auf die Herrschaft des Menschen verlässt. Diese Agenda wird nicht gut ausgehen; und diese anti-göttlichen Machthaber, die heute andere unterdrücken, werden eines Tages vernichtet. Und eines Tages wird Gottes Volk, das jetzt unterdrückt und bedroht ist, auf ewig mit Christus regieren. Der Himmel herrscht!
4. Der schlussendliche Sieg des Himmels ist sicher, aber in der Zeit bis dahin gibt es Krieg zwischen den Reichen des Menschen und dem Reich Gottes.
Wir leben in einer Welt, die sich Gott entgegengestellt hat und nach der Pfeife Satans tanzt. Wir sehen um uns herum zutiefst verstörende Dinge, manchmal fühlen wir uns überfordert, oder uns ist schlecht, oder wir sind einfach nur müde von all dem!
In Daniel 8 erhielt Daniel einige erschreckende Visionen über die Zukunft. Sie erdrückten ihn, sie zehrten an seinen Kräften. Aber er ließ es nie zu, gelähmt zu werden von diesen überwältigenden Visionen, und er verrannte sich nicht darin herauszufinden, was sie alle bedeuteten, oder zu versuchen, die kaputten Systeme zu reparieren oder zu verändern, die sie darstellen.
Was tat er also mit diesen erschreckenden Visionen, die ihm die Knie schwach und die Beine zittrig machten? Er war entsetzt, kraftlos. Was tat er? Daniel 8:27 – ich liebe es – er sagt:
„Dann stand ich auf und verrichtete die Geschäfte des Königs“ (ELB). Was tat er?
Gott hatte Daniel gerade diese furchterregenden Visionen davon gezeigt, was am Ende der Zeit geschehen wird! Doch was tat Daniel? Er ging zurück an die Arbeit – in Babel, im Dienst eines heidnischen Königs! Ja, die Last dessen, was er gerade gesehen hatte, wog schwer, aber er wusste, dass all das nur vorübergehend war und dass Babel und alle anderen irdischen Reiche, die noch kommen würden, letzten Endes untergehen würden.
In der Zwischenzeit machte er sich treu an die Arbeit, die Gott ihm gegeben hatte – dem König zu dienen, wissend, dass er letztlich dem König des Himmels diente.
Ladies, wir sind von Gott hierher gestellt worden. Wir sollen ihm dienen, wo immer er uns hingestellt hat, und uns fest in seinem ewigen Königreich verankern, während wir die Schwierigkeiten erdulden. Wir klammern uns im Glauben an den Einen, der versprochen hat, eines Tages alle Dinge auf Erden zu erlösen und neu zu machen!
Wenn wir nun zu Daniel 12 gehen, ist Daniel ein alter Mann, er ist 80. Ich hörte, dass hier einige Frauen in diesem Alter sind, die von ihren Töchtern hierher gebracht wurden. Ich weiß nicht, wo ihr seid, Gott segne euch! Wie schön, dass ihr hier seid! Daniel war in eurem Alter, wenn wir nun zu Daniel 12 gehen.
Ein Engel sprach zu Daniel: „Du aber geh hin, bis das Ende kommt!“ (Daniel 12,13 ELB). Daniel hatte eine Menge Geheimnisse und Prophetien gehört. Kommentatoren wissen bis heute nicht genau, was sie bedeuten. Aber der Engel sagte: „Du aber geh hin, bis das Ende kommt!“.
Daniel sollte in seinen achtziger Jahren nicht aufgeben, nicht aussteigen, sondern weitermachen. Er sollte als Gottes treuer Diener weiter in einem fremden Land leben – den ganzen Weg „bis ans Ende“ seines Lebens.
Liebe ältere Frauen – in den sechziger, siebziger, achtziger oder sogar neunziger Jahren – es ist nicht die Zeit zum Auschecken, bis der Herr euch heimholt! Dann gibt es kein Auschecken mehr! (Gelächter) Geht euren Weg bis ans Ende.
5. Zeitlose Wahrheit. Gott kennt die Antwort auf die Fragen: „Wie lange dauert das?“ und „Wie wird das alles enden?“
Solche Fragen stellte Daniel (wir lesen sie in Kapitel 12). In Notzeiten fragen wir auch so: „Wie lange soll das noch so weitergehen? Wie soll das enden?“ Es ist nicht falsch, denke ich, diese Fragen zu stellen. Aber im Endeffekt, wenn Gott sich entscheidet, nicht auf unsere Fragen zu antworten, müssen wir vertrauen, dass – was? – der Himmel herrscht.
Dass Gott exakt weiß, wie lange dies dauern wird. Jedes Ereignis im Himmel und auf Erden erfolgt nach seinem Zeitplan. Er kontrolliert den Timer! Wenn er sagt: „Es ist Zeit!“, ertönt der „Buzzer“, und er tönt für das Ende. Gott setzt eine Grenze, wie weit und wie lange seine Feinde ihre Macht ausüben dürfen. Und wir vertrauen, dass er die, die auf ihn vertrauen, den ganzen Weg bis ans Ende erhält!
In der zweiten Hälfte von Daniel bekommt Daniel einige Visionen. In der ersten Hälfte deutete er Visionen, die andere bekamen. Hier erhält er Visionen. Daniels Visionen sind ein ganz kurzer Blick auf Gottes Plan für die Entfaltung der Geschichte der Nationen von Daniels Zeit an bis zum Ende der Geschichte.
Und diese Visionen enthalten erbitterte Kriege und Verfolgung gegen Gottes Volk. Die meisten lesen nie die letzten sechs Kapitel, weil sie schwere Kost sind. Die ersten sechs Kapitel enthalten die Geschichten, die wir den Kindern vorlesen.
Aber man muss sie lesen, man muss sie studieren und kennenlernen. Ich habe diese Visionen über die Spanne der Menschheitsgeschichte so zusammengefasst. Ich habe die Kapitel so zusammengefasst:
- mächtige Herrscher
- aggressiv, überheblich
- Wahrheit, mit Füßen getreten
- Lügen nehmen Überhand
- Heilige werden verfolgt
- Heiligtum entweiht
- Wie lange noch?!
- Gott weiß es
- Übeltäter werden gestürzt
- Heiligtum wiederhergestellt
- Gott siegt
- Das Ende
- Der Himmel herrscht… auf ewig!
Und das ist die ganze Geschichte!
Lea: Ob du „Ja, Herr“ sagst, macht einen großen Unterschied. „Ja, Herr“ drückt Vertrauen aus. „Ja, Herr“ bezeugt Demut und zerstört Stolz. „Ja, Herr“ gibt den Wunsch nach Kontrolle auf und „Ja, Herr“ räumt Gott den richtigen Platz ein.
Liebe Freundin, vielen Dank, dass du uns heute zugehört hast. In der nächsten Folge nächste Woche hören wir ein bewegendes Zeugnis von Colleen Chao, die in den schwersten Zeiten erlebt hat, dass der Himmel über ihr Leben regiert.
Colleen Chao: Ich befasse mich mit meinem begrenzten Verstand, also mit unendlichen Wirklichkeiten. Ich lebe mit der Ungewissheit. Ich lebe mit einer Menge unbeantworteter Fragen, aber genau da wird meine Beziehung zu Jesus tiefer. Es zieht mich mit aller Macht zu ihm. Es hilft mir, seine Liebe zu erfahren. Es hilft mir zu verstehen, dass er unendlich besser ist als ein langes Leben! Er ist unendlich besser als ein schöner, gesunder Körper.
Er ist unendlich besser, als am Leben zu sein, als meinen Sohn – meine Freude – aufwachsen zu sehen. Er ist unendlich besser, als ein langes Leben zu haben, mit meinem Ehemann alt zu werden. Das sind Dinge, die uns hier so viel bedeuten, nicht wahr, aber Jesus ist so viel besser als all das, und ich lebe im Licht dieser Realität.
Lea: Also, verpass nicht die nächste Folge.
Annette Schorre: Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn ich mich mit Vorträgen von Nancy wie diesem befasse, werde ich so reich von Gott gesegnet. Wie oft hat er diese Sendungen von Revive Our Hearts schon gebraucht, um direkt in mein Leben zu sprechen und wie dankbar bin ich ihm dafür.
Wenn es dir auch so geht, schätzen wir es sehr, wenn du für uns betest. Vielleicht möchtest du diesen Dienst deinen Freundinnen weiter empfehlen. Du kannst uns auch mit einer Spende unterstützen, wenn der Herr es dir aufs Herz legt. So trägst du dazu bei, dass Podcasts wie diese weiterhin produziert und kostenlose Materialien zum Download zur Verfügung gestellt werden, wie zum Beispiel die 30-Tage Challenge - Ermutige deinen Ehemann. Gehe zu belebeunsereherzen.com, dort findest du im Bereich Spende alle benötigten Informationen.
Belebe unsere Herzen ist Teil von Revive Our Hearts Ministries. Und wir laden dich ein, von ganzem Herzen „Ja Herr!“ zu sagen.
Wenn nichts anderes erwähnt wird, sind die Bibeltexte der Schlachter Übersetzung © 2000 Genfer Bibelgesellschaft entnommen.